Amira Pocher: Oliver Pocher weicht ihr nicht von der Seite

"Ich bin dankbar und sehr glücklich", schwärmt Amira Pocher. Sie brachte vor vier Wochen ihr erstes Kind mit Oliver Pocher zur Welt.

Seit rund vier Wochen sind Amira (27) und Oliver Pocher (41) Eltern eines Sohnes. Ihr erstes gemeinsames Kind kam am 11. November pünktlich zum Karnevalsbeginn zur Welt. Nur wenige Wochen davor, am 19. Oktober, gaben sie sich auf den Malediven das Jawort. Aktuell genieße das Paar "jede freie Minute als Familie", schwärmt die frischgebackene Mutter im Interview. "Olli verbringt jede freie Minute mit uns. Er unterstützt mich bei jeder alltäglichen Arbeit, da gibt es keinen Unterschied zu anderen Familien." Und wie sieht es mit weiteren Kindern aus?

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Wie geht es Ihnen jetzt so kurz nach der Geburt Ihres ersten Kindes?

Amira Pocher: Ich bin dankbar und sehr glücklich. Unser Sohn ist kerngesund und ich genieße jeden Moment in diesem neuen Lebensabschnitt.

Was ist das für ein Gefühl, auf einmal Mutter zu sein?

Pocher: Ich glaube, dass es keine Worte gibt, die dieses Gefühl annähernd beschreiben können. Daher möchte ich es auch überhaupt nicht versuchen. Eine Frau muss es erleben. Nur dann weiß sie, wie es sich anfühlt, Mutter zu sein.

Wie haben Sie die Schwangerschaft erlebt?

Pocher: Alles in allem war die Schwangerschaft für mich eine schöne Zeit. Ich habe viel Neues über mich und meinen Körper erfahren. Natürlich gab es auch Tage, an denen es mir nicht so gut ging, besser gesagt: an denen es mir wirklich schlecht ging. Davon ist aber wohl keine schwangere Frau ausgenommen. Das gehört eben genauso dazu wie die Tage, an denen man nicht glücklicher sein kann.

Hatten Sie während der Schwangerschaft irgendwelche Ängste?

Pocher: Wir haben es geschafft, unser Leben weitestgehend so weiterzuführen, wie wir es gewohnt waren. Daher sind keine großen Ängste aufgekommen. Natürlich stellt man sich die übliche Frage "Werde ich eine gute Mutter sein", aber Ängste habe ich nicht erlebt.

Wie hat Sie Ihr Mann während der Schwangerschaft unterstützt? Und wie unterstützt er Sie jetzt nach der Geburt Ihres gemeinsamen Kindes?

Pocher: Olli verbringt jede freie Minute mit uns. Auch vor der Geburt kam er nach jedem Auftritt nach Hause, egal ob er in Kiel, Hamburg, Leipzig oder Nürnberg war. Er unterstützt mich bei jeder alltäglichen Arbeit, da gibt es keinen Unterschied zu anderen Familien. Auch die Großeltern und sogar noch eine Urgroßmutter sind immer für uns da. An Hilfe und Unterstützung mangelt es im Hause Pocher also nicht.

Welche Ängste beschäftigen Sie als frischgebackene Mutter?

Pocher: Ängste beschäftigen mich überhaupt nicht. Es geht mehr um eine Verantwortung, der man gerecht werden muss.

Wie sorgen Sie für die Zukunft Ihrer Familie vor?

Pocher: Auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Ein wesentlicher Bestandteil ist eine gute Absicherung für alles, was auch unvermittelt auf einen zukommen kann, auch finanziell gesehen. Eine Lebensversicherung ist in dem Zusammenhang ein gutes Stichwort. Wir haben uns bei Swiss Life Select beraten lassen und uns am Ende für eine fondsgebundene Police entschieden, die zum Vermögensaufbau das Geld auch am Kapitalmarkt anlegt. Aber auch eine Unfallversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung finde ich wichtig.

Welche Tipps haben Sie für angehende, beziehungsweise frischgebackene, Mütter?

Pocher: Ich bin selbst erst seit knapp vier Wochen Mutter und finde ich es daher schwierig, anderen Ratschläge zu erteilen. Was ich aber jeder angehenden Mama sagen kann, ist: "Freut euch auf die schöne Zeit und die größte Veränderung in eurem Leben. Habt keine Angst vor Verantwortung und Veränderung. Mutter zu werden, ist tatsächlich das Größte."

Wie sieht Ihre weitere Familienplanung aus?

Pocher: Fürs Erste gesund bleiben und jede freie Minute als Familie genießen.

Vier Tage nach der Geburt waren Sie schon wieder auf dem roten Teppich - warum die Eile?

Pocher: Der rote Teppich lässt leider oft den Zweck des Events in den Hintergrund rücken. Dieser Charity-Termin der Sophie Scholl Schule in Bad Nauheim ist mir eine Herzensangelegenheit. Olli engagiert sich für diese inklusive Schule seit der Stunde Null. Das Event stand schon lange im Terminplan. Wir konnten damals nicht davon ausgehen, dass es in die Zeit der Schwangerschaft fällt. Wir haben abgewartet, wie es mir an dem Tag ging und spontan entschieden.

Haben Sie sich an Ihr neues Leben in der Öffentlichkeit bereits gewöhnt. Welche Vor- und Nachteile erleben Sie tagtäglich?

Pocher: Daran musste ich mich anfangs in der Tat erst einmal gewöhnen. Ich habe aber schnell gemerkt, dass es mir Spaß macht hier und dort in der Öffentlichkeit zu stehen. Nicht um jeden Preis, aber wenn es passt, dann mache ich es auch gerne. Die Vor- und Nachteile eines Lebens in der Öffentlichkeit liegen glaube ich auf der Hand. Für mich persönlich kann ich sagen, dass die Vorteile überwiegen.

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