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Ashton Kutcher: Schauspieler macht "ergreifende Erfahrung" mit seinen Kids

Schauspieler Ashton Kutcher setzt sich für die "Black Lives Matter"-Bewegung ein.
Schauspieler Ashton Kutcher setzt sich für die "Black Lives Matter"-Bewegung ein.
© Xavier Collin/Image Press Agency/ImageCollect
Ashton Kutcher erklärt, warum die "Black Lives Matter"-Bewegung so wichtig ist. Sein Sohn habe es ihm noch einmal vor Augen geführt.

Ashton Kutcher (42, "Two and a Half Men") bezieht Stellung. Nachdem er von Twitter-Nutzern darauf hingewiesen wurde, dass nicht nur das Leben Schwarzer zähle ("Black Lives Matter"), sondern ein jedes Leben von Bedeutung sei ("All Lives Matter"), erklärte er nun in einem bewegenden Video, worum es ihm bei seiner "Blackout Tuesday"-Teilnahme wirklich ging. Am Dienstag (2. Juni) hatte der Hollywood-Star wie so viele andere auch mit einem schwarzen Bild in den sozialen Netzwerken ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt.

Für seinen Post mit dem Hashtag #BlackLivesMatter scheint Kutcher jedoch einiges an Gegenwind abbekommen zu haben. Der Schauspieler hält dagegen. "Ich glaube nicht, dass die Menschen, die 'All Lives Matter' schreiben, geblockt werden sollten", begann der Schauspieler in seinem Instagram-Video zu erzählen. Seiner Meinung nach sollten sie stattdessen "weitergebildet" werden. So, wie er und Ehefrau Mila Kunis (36, "Bad Spies") auch ihre gemeinsamen Kinder in Themen wie Gerechtigkeit und Akzeptanz unterrichten würden.

Beispiel aus dem Privatleben des Hollywood-Paares

Täglich, so erzählte Kutcher weiter, würden er und Kunis Tochter Wyatt (5) und Sohn Dimitri (3) zu Bett bringen. Am Dienstagabend habe der Schauspieler dabei "eine wirklich ergreifende Erfahrung" gemacht. Als sie Wyatt ihr Buch vorgelesen hätten, wie immer als erstes, habe Dimitri gefragt, warum nicht einmal er als erstes vorgelesen bekommen würde. Kunis' Antwort: "Weil Mädchen nun mal als erstes drankommen." Sohn Dimitri sei anderer Meinung gewesen - und Kutcher schritt ein.

Er habe seinem Sohn erklärt, dass in seiner Familie Frauen immer Vorrang hätten, da "bei manchen Jungs Mädchen gar nichts zu melden haben". Da sei es ihm klar geworden: Eine ähnliche Aussage lasse sich auch über die "Black Lives Matter"-Bewegung treffen. Warum es wichtig ist, "Black Lives Matter" statt "All Lives Matter" zu schreiben? Weil es immer noch Menschen auf dieser Welt gebe, für die das Leben der Schwarzen "überhaupt nicht zählt", erklärte Kutcher in seinem Video den Tränen nahe.

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