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Butterfly Haircut Warum Margot Robbies Trend-Frisur so beliebt ist

Margot Robbie strahlt im "Butterfly Haircut".
Margot Robbie strahlt im "Butterfly Haircut".
© getty/RB/Bauer-Griffin / GC Images
An lässigen Kurzhaarfrisuren führt aktuell kein Weg vorbei. Wer den Schnitt noch nicht wagt, tastet sich mit dem "Butterfly Haircut" heran.

Abschneiden oder wachsen lassen? Vor dieser Entscheidung standen die meisten schon einmal. Zur Schere gegriffen haben hingegen wohl die wenigsten. Ist auch nicht nötig. Der angesagte "Butterfly Haircut" ermöglicht es, einen kurzen Bob zu tragen, (fast) ohne Haare zu lassen.

Wie das gehen soll? Ganz einfach: Mithilfe einer optischen Täuschung. Stylistin Sunnie Brook, die den Trend maßgeblich geprägt hat, beschreibt den "Butterfly Haircut" auf dem Online-Portal "Popsugar" als "sehr stufigen Schnitt", bei dem langes Haar "einfach untergesteckt werden kann, um wie ein Kurzhaarschnitt auszusehen". So hält es auch Schauspielerin Margot Robbie (31), wie sie ihren Followern auf Instagram zeigt. Aber auch offen getragen macht der lässige Look der Harley-Quinn-Darstellerin einiges her. Auf der Plattform wählte die 31-Jährige einen knallroten Blazer, den sie mit roten Lippen und dem offenen "Butterfly Cut" richtig in Szene setzte.

Voraussetzung für die Trend-Frisur 2022 ist mindestens schulterlanges Haar sowie ein Friseurbesuch. Doch keine Angst, es geht lediglich den oberen Strähnen um den Scheitel an den Kragen. Die kürzeste Partie fällt zwei bis drei Zentimeter unter das Kinn, während das Unterhaar sanft durchgestuft und beliebig lang bleibt. Die Kombination aus oben kurz und unten lang erinnert an Schmetterlingsflügel, was dem Haarschnitt seinen Namen verliehen hat.

So wird der "Butterfly Haircut" gestylt

Der "Butterfly Haircut" zeichnet sich durch seine Wandelbarkeit aus. Unter- oder hochgesteckt entsteht die Illusion eines Bobs, offen getragen eine Löwenmähne. Denn durch den Stufenschnitt wirkt das Haar automatisch voluminös. Färbetechniken wie die beliebte Balayage verstärken den Eindruck noch. Aber auch mit Föhn und Rundbürste lässt sich zusätzliches Volumen ins Deckhaar zaubern. Für den Extra-Schwung die Frontpartie nach außen föhnen oder mit dem Glätteisen in Form bringen. Abgesehen davon gilt: Hände weg von Styling-Tools. Der "Butterfly Haircut" lebt von seiner Natürlichkeit.

Im Vorteil ist also, wer von Natur aus eine gewisse Struktur im Haar hat. Auch Frauen mit runden oder ovalen Gesichtern profitieren dank des einrahmenden Effekts besonders von der Frisur. Tragen können sie aber selbstverständlich auch alle anderen, die sich nach Abwechslung sehnen.

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