Aldi nimmt wegen Terror-Gefahr dieses beliebte Produkt aus dem Sortiment

Der Discounter Aldi ändert sein Sortiment: Ein beliebtes Produkt muss wegen Terror-Gefahr aus den Regalen genommen werden - wir haben die Infos!

Viele Handy-Nutzer nutzen einen Tarif von Aldi - nicht nur hier in Deutschland, sondern auch in Belgien. Doch dort steht eine große Änderung ins Haus: Der Discounter nimmt die beliebten Prepaid-Karten aus dem Sortiment!

Aktuell kann man sich bei Aldi einfach Handykarten mit Guthaben kaufen und lostelefonieren. Doch jetzt treten neue Anti-Terror-Gesetze in Belgien in Kraft: Jeder Käufer von Prepaid-Karten muss sich ausweisen und seine Identität erfassen lassen.

Hintergrund: Viele Terroristen kommunizieren über anonyme Prepaid-Karten. Auch die Attentäter von Paris und Brüssel hatten sich so absprechen können, ohne nachverfolgbar zu sein. Das neue Gesetz soll genau das verhindern.

Aldi allerdings kann die neuen Bestimmungen nicht erfüllen: Im Betrieb des Discounters ist es nicht möglich, Ausweise zu kopieren und die Identität der Käufer festzuhalten. Deswegen wird Aldi in Belgien nun seine Prepaid-Karten aus dem Sortiment nehmen und sie generell nicht mehr verkaufen. Kunden, die noch Guthaben-Karten von Aldi benutzen, müssen ihr Guthaben bis Anfang Juni aufbrauchen, bis es verfällt.

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