Junge Frau foltert jahrelang ihren Freund – jetzt ist er frei!

Gewalt in der Beziehung ist leider weit verbreitet. Dieser aktuelle Fall aus England schockiert allerdings über die Maßen. Die Täterin: eine 22-Jährige Frau.

Jordan war seine erste Freundin – doch statt der großen Jugendliebe endete diese Beziehung in einem nicht enden wollenden Drama: Alex Skeel, ein 22-jähriger Engländer, schildert nun, wie seine Ex-Freundin ihn jahrelang systematisch terrorisiert und gefoltert hat.

Das Paar hatte sich demnach im Alter von 16 Jahren kennen- und liebengelernt. Doch offenbar wurde Alex bereits früh Opfer des Kontrollwahns seiner Freundin: Jordan trat laut Alex nach einigen Monaten extrem eifersüchtig auf, forderte Einblick in Alex' Facebookprofil und später sogar sein Passwort. Stück für Stück steigerte die junge Frau demnach ihren Psychoterror, isolierte Alex immer mehr von seinem Umfeld – und begann, ihn zu schlagen. Das sagte das Opfer nun vor Gericht aus, und schilderte seine Qualen unter anderem im englischen Frühstücksfernsehen.

Einmal soll Jordan ihrem Freund erzählt haben, dass sein Opa gestorben sei, nur um ihn zu quälen. Noch mehreren Stunden der Trauer und des Schmerzes habe sie ihr perfides Spiel aufgelöst und Alex für seine emotionale Reaktion wüst beschimpft. Später zwang sie ihn monatelang, auf dem Boden im Flur zu schlafen und ließ ihn hungern. In der ganzen Zeit konnte Alex mit niemandem reden; er war komplett isoliert.

Mit Hammer und Flaschen zugeschlagen

Der Beziehungs-Terror steigerte sich laut Alex immer mehr – und wurde im Laufe der Jahre immer körperlicher: Jordan schlug immer wieder zu, teilweise soll sie nachts auf ihren schlagenden Freund eingeprügelt haben – mit Bierflaschen oder einem Hammer! Besonders brutal: Auch im Schlaf habe sie ihren Freund mit kochendem Wasser übergossen und ihm somit schwere Verbrennungen zugefügt.

Alex konnte sich offenbar unter dem Druck der Einschüchterungen und des Terrors nicht wehren. Heute sagt er, dass er sich komplett isoliert gefühlt hat und sich nicht getraut hat, etwas zu sagen. Auf die Frage, warum er sich nicht gewehrt oder jemandem anvertraut hat, sagt er: "Das kann niemand verstehen, der nicht selber in dieser Situation war."


Wunden selber mit Frischhaltefolie geflickt

Aufgeflogen ist die Schreckens-Herrschaft von Jordan erst, als Nachbarn wieder einmal laute Schreie aus der Wohnung hörten und den Notruf wählten. Im Krankenhaus sahen Ärzte seine Wunden, die er teilweise selber notdürftig mit Frischhaltefolie (!) selber versorgt hatte.

Ein Polizist konnte Alex, der immer noch versuchte, seine Freundin zu schützen, endlich überzeugen, die Wahrheit zu sagen und Jordan anzuzeigen. Jordan Worth hat die Taten gestanden und wurde zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Außerdem wurde ein Kontaktverbot verhängt: Die junge Frau darf sich auch nach der Entlassung Alex nicht mehr nähern.

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