Furchtbar: Baby (11 Monate) stirbt nach mehr als 15 Stunden in heißem Auto

In Missouri in den USA wurde ein elf Monate altes Baby tot in einem Auto gefunden. Das Mädchen war 15 bis 16 Stunden in dem heißen Vehikel eingesperrt.

Ersthelfer*innen versuchten noch, das elf Monate alte Baby wiederzubeleben, doch für die kleine Joseline kam die Hilfe zu spät. Das Kind, so teilte die Polizei mit, war 15 bis 16 Stunden lang in einem heißen Auto eingesperrt, berichtet unter anderem "The Epoch Times" und "USA Today". 

Die Großmutter des Kindes habe das Mädchen in dem Wagen gefunden, der in der Einfahrt geparkt war. Sie habe das Auto umpacken wollen. Mitglieder der Familie sollen ausgesagt haben, dass die Eltern jeweils voneinander dachten, der andere würde auf das Kind aufpassen. "Niemand würde so etwas absichtlich tun", sagte den Berichten zufolge ein Cousin zu "FOX 4". 

Ein Polizist erklärte, das Kind habe sich seit 1 Uhr nachts in dem Auto befunden, als es mit seinen Eltern nach Hause gekommen war. Die Großmutter habe das Kind gegen 16.30 Uhr nachmittags gefunden.

Heiße Autos können furchtbar schnell zur gefährlichen Todesfalle werden. Auch wenn das Fenster offen bleibt: Schon nach 10 Minuten kann es in einem in der Sonne geparkten Auto so heiß werden, dass selbst gesunde Erwachsene schnell Kreislaufprobleme bekommen können. Für ein Kleinkind können derartige Temperaturen sehr schnell lebensgefährlich werden. 

Kinder und Tiere nicht im heißen Auto lassen!

Darum gilt insbesondere in den heißen Sommermonaten: Niemals das Kind oder auch Tiere alleine im Auto lassen! Außerdem ist es wichtig, auch immer zu überprüfen, ob der Kindersitz oder dir Gurte heiß geworden sind. Hier droht zusätzliche Gefahr durch Brandwunden, gerade bei leichter Sommerkleidung und nackter Haut.

Wichtig zu wissen: Auch auf einem Balkon bei praller Sonne kann echte Lebensgefahr bestehen, wie zum Beispiel dieser Fall eines Hundes zeigt, der starb, nachdem seine Besitzer das Tier über Stunden bei direkter Sonne auf dem Balkon ausgesperrt hatten. Als die Polizei eintraf, lag der Hund tot auf dem Boden, neben einem leeren Wassernapf.

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Alarmzeichen: Zu viel Sonne
mh
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