Beauty-OPs: Zwillinge finden ihren Schönheits-Wahn heute nur noch eklig

Diese Zwillinge waren davon besessen, absolut identisch auszusehen. Jetzt bereuen sie ihren Schönheits-Wahn zutiefst.

Das hätte den Zwillingen auch vorher einfallen können. Anna und Lucy DeCinque sind unzertrennlich. Sie teilen sich nicht nur einen Freund, sie wollten auch absolut identisch aussehen und gaben fast 250.000 Dollar für Schönheits-OPs aus. Ihre gesamten Ersparnisse steckten sie in Botox, Brustimplantate und Augenbrauen-Tattoos. Das ging leider gründlich schief – seht selbst!

Die 31-jährigen Australierinnen sind besessen von ihrem Aussehen. Jeden Abend vor dem Zubettgehen wird hemmungslos gepeelt, gebürstet, gerubbelt und Masken für Gesicht und Körper aufgelegt. Kommentar ihres gemeinsamen Freundes Ben: "In der Zeit, in der sich die beiden für die Nacht fertigmachen, lese ich ein ganzes Buch."

Aber jetzt ist alles anders. "Wir dachten, das wäre schön. Jetzt finden wir es nur noch eklig", sagen Anna und Lucy heute im Gespräch mit "New Idea" über ihre krasse Veränderung. Bei beiden wurde Dysmorphophobie diagnostiziert, eine Störung der Wahrnehmung des eigenen Körpers. Seither schlucken sie Antidepressiva und wollen alles wieder rückgängig machen. Und doch ist es wie eine Sucht, manche Gewohnheiten sind schwerer zu durchbrechen als andere.

"Jeden Tag beobachten wir genau, ob sich nicht doch wieder etwas eingeschlichen hat", sagt Lucy. Wird bei einer von beiden auch nur ein kleiner Pickel entdeckt, verlassen sie nicht das Haus.

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