Notarzt-Einsatz: Anwohner klemmen wütenden Zettel an Rettungswagen

Wie ein Strafzettel klemmte plötzlich ein Zettel an der Windschutzscheibe des Rettungswagens. Was darauf stand, entsetzt nicht nur die Sanitäter.

Es war ein Einsatz um Leben und Tod. Der Patient war zusammengebrochen und spuckte bereits Blut, die Sanitäter gaben alles, um sein Leben zu retten - doch als sie wieder am Krankenhaus ankamen, stockte ihnen der Atem: Unfassbar, was für eine dreiste Botschaft ihnen ein Anwohner hinterlassen hatte.

Er sammelt seit 45 Jahren Cent-Münzen. Als er damit zur Bank geht, folgt die Riesenüberraschung!

Die Rettungswagen-Besatzung hatte in der Eile den Wagen möglichst nahe beim Patienten geparkt. Wenn jede Sekunde zählt, können Meter auf dem Weg zum Opfer entscheidend sein. Doch das konnte den Anwohner wohl nicht besänftigen.

Der Unbekannte hinterließ ein Schreiben an der Windschutzscheibe des Krankenwagens. Die Aufschrift in Großbuchstaben: "Mag sein, dass ihr gerade Leben rettet, aber parkt euren Wagen doch nicht so bescheuert und blockiert meine Einfahrt"

Nicht nur Sanitäterin Tasha Starkey, die den Zettel fotografierte und bei Twitter postete, ist entsetzt. Auch ihre Kollegen und die Nutzer im Netz fragen sich, wie herzlos man sein kann. Mag sein, dass man sich ärgert, wenn die Einfahrt blockiert ist, aber doch nicht bei einem Rettungs-Einsatz!

Der Fall aus dem englischen Birmingham erinnert an einen ähnlichen Vorfall, der sich vor Kurzem in Berlin ereignet hat. Hier war ein einjähriger Junge zusammengebrochen und hatte reanimiert werden müssen - da rastete ein Autofahrer aus und pöbelte wegen der angeblichen Verkehrsbehinderung rum.

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