Auf diesem Foto stillt eine Polizistin – ein völlig fremdes Baby!

Das Foto einer Polizistin, die in Uniform einem Kind die Brust gibt, macht gerade die Runde im Netz. Das Besondere: Das Baby ist nicht ihr eigenes!

Quiero hacer público este gran gesto de amor que tuviste hoy con ese bebito, que sin conocerlo no dudaste y por un...

Gepostet von Marcos Heredia am Dienstag, 14. August 2018

Ein Krankenhaus in Buenos Aires: Sozialarbeiter bringen sechs Kinder auf die Station, alle sind unterernährt, schmutzig. "Sie hatten die Krätze", heißt es später über die Geschwister in Medienberichten. Celeste Ayala interessiert all das zu dem Zeitpunkt nicht. Die Polizistin schiebt Wachdienst in der argentinischen Klinik. Als sie das jüngste der Kinder weinen sieht, will Ayala nur eines: helfen.

"Große Geste der Liebe"

"Ich sah, dass es hungrig war, weil es sich einen Finger in den Mund steckte", zitiert "Clarin" die Polizistin. Ayala ist selbst zweifache Mutter, ihre kleine Tochter ist gerade ein Jahr und vier Monate alt. Sie fackelt nicht lange und fragt das Klinikpersonal, ob sie dem Kleinen die Brust geben darf. Die Ärzte sind Berichten zufolge völlig überfordert. Und Ayala darf.

Ein Kollege der Retterin fängt den Moment mit der Kamera ein und teilt das Bild bei Facebook. Dort geht der Post schnell viral: Der Beitrag sammelt binnen kurzer Zeit mehr als 155.000 Reaktionen und wird rund 112.000 Mal geteilt. "Ich möchte diese große Geste der Liebe, die du heute diesem kleinen Baby gabst, öffentlich machen", schreibt Marcos Heredia in seinem Post. Und:

Ohne es zu kennen, hast du dich für einen Moment so verhalten, als ob du seine Mutter wärst, ungeachtet DES DRECKS UND DES GERUCHS, wie die werten Herren im Krankenhaus betonten. So was sieht man nicht jeden Tag.

Die leiblichen Eltern der Kinder sollen drogenabhängig sein. Drei der Geschwister befinden sich offenbar noch immer im Krankenhaus, die anderen drei sollen mittlerweile in einem Heim untergebracht sein. Den Umständen entsprechend soll es den Kindern aber mittlerweile gut gehen: "Sie bekommen viele Spenden und freuen sich über die Spielsachen", erzählt Ayala. "Wir besuchen sie jeden Tag."

Für Ayala hat sich ihr beherzter Einsatz übrigens nicht nur mit Lob und Beifall in den sozialen Netzen ausgezahlt: Medienberichten zufolge wurde sie für ihre Aktion zum Sergeant befördert. 

Ein ähnlicher Fall hatte erst vor kurzem Schlagzeilen gemacht. Damals hatte eine Polizistin in Indien ein Neugeborenes gerettet, indem sie ihm selbst die Brust gab.


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