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Buntes Eichhörnchen – Was es nicht alles gibt!
© raj kalsariya / Shutterstock
Eichhörnchen gehören zu den wohl süßesten einheimischen Tieren in Deutschland. Doch es gibt sie nicht nur bei uns. In Indien ist eine gaaanz besondere Art vorhanden – vorausgesetzt, man mag Regenbogenfarben ...

Hach ja .... sie sind einfach zu niedlich, wenn sie in ihren winzigen Pfötchen Nüsse, Eicheln oder Beeren halten, an ihnen knabbern und ihr Puschelschwänzchen in die Höhe strecken! Kein Wunder, dass sich Kinder wie Erwachsene an ihrem Anblick erfreuen.

Ungefähr 280 verschiedene Eichhörnchen-Arten gibt es auf der Welt – und je nach Region sehen sie ganz anders aus als jene, die wir aus deutschen Gefilden kennen. Mal sind sie größer, mal kleiner, mal bräunlich, mal rötlich – und in einer Region der Welt, dem indischen Malabar (Südwestküste), sind sie sogar: bunt!

Die Art heißt Malabar Giant Squirrel, auf Deutsch besser bekannt als Königsriesenhörnchen. Während deutsche Eichhörnchen zwischen 15 und 20 Zentimetern groß werden, wächst das indische Exemplar auf bis zu 36 Zentimeter an – der bis zu 45 Zentimeter lange Puschelschwanz nicht mitgerechnet! Dabei erreichen sie ein Gewicht von bis zu 1,8 Kilogramm. Zum Vergleich: Unser heimischer Nager bringt maximal 400 Gramm auf die Waage.

Doch kommen wir zu seinem Alleinstellungsmerkmal, welches ihn bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen so beliebt macht: seine Farbe – oder besser gesagt Farben! Denn das Malabar-Hörnchen scheint sich bei der Auswahl seines Fellkostüms nicht entscheiden zu können. So schmückt ihn ein Mix aus

  • weißem Bauch
  • cremefarbenen Vorderbeinen
  • rotbraunen Öhrchen
  • schwarzgestreiftem Rücken
  • kastanienbraunem Kopf
  • rosafarbener Nase

Natürlich variiert diese Farbkombination von Eichhörnchen zu Eichhörnchen. Jedes Exemplar weist eine individuelle Färbung auf – von der Intensität der Farben bis hin zu ihrer Anordnung, nichts scheint unmöglich zu sein. Im "puristischsten" aller Fälle sind die bunten Hörnchen dreifarbig.

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Leider kommt das Königsriesenhörnchen in freier Natur nur in den tropischen Wäldern von Zentral- und Südindien vor. Sie vergraben ihren Vorrat an Nüssen, Samen & Co. allerdings nicht Eichhörnchen-typisch im Boden, sondern deponieren es in den Baumkronen im eigenen Nest.

Auf einer deutschen Eiche werden wir den Nager wohl niemals zu Gesicht bekommen. Umso mehr freut es uns, wenn gewiefte Fotografen die einmalige Schönheit des bunten Eichhörnchens erfassen und etwa auf Instagram veröffenlichen, wie etwa Kaushik Vijayan (39).

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Videotipp: Golden Retriever verliebt sich in Eichhörnchen

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kao

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