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Rührend: Chris bekommt Geburtstagskarten von seiner Frau aus dem Jenseits


Es ist wie im Bestseller "PS: Ich liebe dich": Chris (41) bekommt von seiner Frau jedes Jahr eine Glückwunschkarte zum Geburtstag – doch Kate ist schon 2016 gestorben …

"Mein lieber Humpdy Dumbdy, jetzt bist du über 40 - sind dir schon alle Haare ausgefallen? Ich liebe dich für immer und ewig - K" - die Worte, die der Engländer Chris Pointon auf seiner Geburtstagskarte liest, hat ihm seine Frau Kate hinterlassen. Elf Jahre lang waren die beiden ein glückliches Ehepaar, bis Kate 2016 an Krebs starb. Doch ihr Geist und ihre Liebe leben weiter - in Geburtstagskarten, die sie ihrem Liebsten aus dem Jenseits schickt.

Kate hatte fünf Jahre lang gegen den Krebs gekämpft. Und als sie wusste, dass sie es nicht schaffen wird, hat die lebensfrohe Frau Vorkehrungen getroffen: Sie hat ihrem Chris Briefe und Karten hinterlassen, die er nach ihrem Tod lesen soll - wie in dem Bestseller "PS: Ich liebe dich!".

Glückwünsche bis ins Jahr 2042

Für jeden Geburtstag bis zu seinem 50. hat sie ihm eine Karte hinterlassen. Außerdem hat sie Glückwünsche zum 60. und 65. Geburtstag vorbereitet - die Umschläge darf Chris aber erst an dem jeweiligen Datum öffnen. Gesammelt hat Kate die Karten in einer Box, die sie unter dem Bett aufbewahrt hatte. Kurz vor ihrem Tod gab sie Chris die Box - und er gab ihr das Versprechen, ihre Briefe erst dann zu öffnen, wenn er darf.

"Es macht mich sogar glücklich, einfach nur ihre Handschrift anzuschauen", verrät Chris in einem Interview mit der Daily Mail. Ihm helfen die Grüße aus dem Jenseits, über den Verlust seiner geliebten Kate hinwegzukommen. Die Karten sind frech und witzig, sie erinnern Chris, was für ein tolles Wesen seine Frau hatte. Zu seinem 40., kurz nach Kates Tod, schrieb sie etwa ironisch: "Ich liebe dich sehr und hoffe, du hast mich nicht vergessen".

Andenken an eine tolle Frau

"Diese Karten zu lesen, macht mir klar, wieviel Glück ich hatte, dass ich 15 Jahre meines Lebens mit so einer großartigen Frau verbringen durfte", sagt Chris. Und: "Selbst, als sie durch die Hölle gegangen ist, hat sie noch an mich gedacht und daran, wie sie mir die Zeit nach dem Verlust möglichst angenehm machen kann."

Und auch wenn es so wirkt, als habe sich Kate bei ihrer Idee von "PS. Ich liebe dich!" inspirieren lassen, so sagt Chris, dass sie das Buch nie gelesen hat und auch die Verfilmung nie gesehen hat. Sie hatte einfach vor, ihrem Mann noch über den Tod hinaus erhalten zu bleiben - mit Glückwunschkarten aus dem Jenseits …

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