Warum es sch***e ist, um Hilfe fragen zu müssen! Dieser Post spricht Müttern aus der Seele 🙏

Wer Hilfe will, muss danach fragen? Eben nicht, findet Constance Hall. Denn wäre es nicht viel gerechter, von allein Unterstützung zu bekommen – ohne darum betteln zu müssen?

Recently while bitching about the fact that I do absolutely everything around my house with a bunch of friends all...

Gepostet von Constance Hall am Montag, 29. Januar 2018

Dieser Facebook-Post spricht tausenden Frauen aus der Seele: Müttern und Ehefrauen dieser Welt (und bestimmt auch etlichen Männern, denn auch andersherum wird ein 👟 draus! Aber um die soll es hier gerade nicht gehen 😉 ). Diejenigen, die schon morgens in den Kühlschrank schauen und einen Einkaufszettel schreiben, weil sie nach der Arbeit noch beim Supermarkt vorbeifahren. Diejenigen, die im Kopf haben, dass übernächstes Wochenende Schwiegervaters 60. gefeiert wird und wir fürs Grillfest bei den Nachbarn deshalb nur eine Stunde Zeit haben. Die ans Geschenkpapier denken und daran, rechtzeitig die weiße Wäsche anzuschmeißen, und die aus eben jenen Klamotten nach Grill- und Geburtstagsfeier die Flecken mit der Hand raus schrubben. Die …  lassen wir das, die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Über Dinge wie diese hat sich Constance Hall, fünffache Mutter und Bloggerin, in einem Plausch mit ihren Freundinnen ausgelassen. Und bekam den Tipp: Frag' doch mal nach Hilfe! Sie bräuchte sich nicht zu wundern, so der Tenor, wenn keine Unterstützung käme – schließlich würde sie nie deutlich machen, wie stressig der Alltag für sie sei. 

"Was bleibt, ist stiller Groll"

Der Rat der Freundin: Constance solle am besten eine Liste schreiben, mit all den Dingen, die ihr Mann erledigen sollte. Je präziser, desto besser. Gesagt, getan. Lest selbst, zu welcher Erkenntnis Constance während ihres Versuchs kam:

Neulich habe ich mich mit ein paar Freunden darüber aufgeregt, dass ich absolut alles im Haushalt mache, und jemand sagte zu mir "Wenn du Hilfe willst, musst du genaue Angaben machen … frag' danach. Leute brauchen Listen, sie können deine Gedanken nicht lesen."

Also habe ich das probiert, zu fragen, genaue Angaben …

"Kannst du den Müll rausbringen?"

"Kannst du mit den Kindern aufstehen? Ich bin nur ein bisschen müde, nachdem ich es 329 Jahre alleine gemacht habe"

"Kannst du zum [Supermarkt] Woolies gehen? Ich habe drei Maschinen gewaschen und Frühstück und Mittagessen gemacht, alle Schulbücher für die Kinder abgeholt und mich mit dem Mist im Teich rumgeschlagen."

Und ja, sie hatte recht … es wurde erledigt.

Aber ich war erschöpft davon, einfach nur zu jonglieren … mich immer wieder daran zu erinnern, wonach ich fragen musste, damit es erledigt wird, ständig am Nörgeln ..

Und wisst ihr, was passiert ist, als ich aufhörte zu fragen ...?

NICHTS.

Wieder.

Und so bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es nicht [meine] Aufgabe ist, um Hilfe zu bitten – es ist nicht meine Aufgabe, verdammte Listen zu schreiben. Wir haben verdammt nochmal genug Aufgaben und jemandem zu erklären, wie er mich und mein irres Arbeitspensum sieht, ist keine davon.

Mach es einfach.

Denkt einfach nach, was es braucht, um den verflixten Haushalt zu führen. Ist einer von euch beschäftigt, während der andere die Füße hochlegt?

Ist einer von euch mit Freunden unterwegs, während der andere das dreißigste Stück Obst für den Tag schält?

Trägt einer von euch die Last?

Denn wenn das Nörgeln aufhört, wenn die Fragen weniger werden, wenn es keine Listen mehr gibt ....

Alles, was bleibt, ist stiller Groll. Und dass meine Freunde Krebs für die Beziehung sind ..

Es liegt bei niemandem anders, "Rücksicht" zu erklären. Das ist euer Job.

Macht einfach das verdammte Geschirr, ohne alle Jubeljahre darum gebeten zu werden.

Liebe Constance, wir können uns da nur anschließen. Nörgeltante oder Mädchen für alles – beides keine schönen Rollen. Dass selbst heutzutage aber noch oft genug eine davon (oder beide!) bittere Realität für viele Mamas und Ehefrauen ist, kann man nicht oft genug betonen (dabei ist es im Grunde auch egal, ob Männlein, Weiblein oder wer auch immer die ganze Last im Haushalt trägt – ungerecht und falsch ist es so oder so). Denn nur so wird aus der Tatsache hoffentlich irgendwann mal Vergangenheit … 😤

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