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Corona aktuell 3.000 Krankenhaus-Mitarbeiter*innen wegen Virus-Mutation in Quarantäne

Corona aktuell: Krankenhaus-Mitarbeiterin mit Maske
© Teilo / Shutterstock
In Bayreuth wurde eine Mutation des Coronavirus in einem Krankenhaus nachgewiesen. Nun befinden sich 3.000 Mitarbeiter*innen in Quarantäne.

Das Robert-Koch-Institut meldete für Deutschland am Mittwoch erneut über 13.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden. Die verschärften Lockdown-Maßnahmen sollen noch bis zum 14. Februar gelten. Doch mittlerweile gibt es Befürchtungen, dass sich die Einschränkungen noch deutlich länger hinauszögern dürften: Denn mittlerweile breitet sich auch eine Mutation des Coronavirus in Deutschland aus.

Coronavirus-Mutation in Bayreuther Klinik ausgebrochen

Die britischeCorona-Variante "B.1.1.7" wurde zuletzt in einer Berliner Klinik gemeldet, nun hat sie ein weiteres Krankenhaus in Bayreuth stillgelegt. Dort werden aktuell nur noch akute Notfälle angenommen – denn 3.000 Krankenhaus-Mitarbeiter*innen müssen in Quarantäne geschickt werden, wie unter anderem RTL berichtet.

Zunächst wurde die Mutation bei einem Menschen in der Klinik festgestellt, der von einer Reise zurückgekehrt war. Nun bestehen 13 weitere Verdachtsfälle unter den Mitarbeiter*innen, insgesamt steht das Ergebnis von 30 Testungen noch aus. Vorsorglich müssen demnach Tausende Menschen in Quarantäne geschickt werden. Denn die Mutation des Coronavirus gilt als hoch ansteckend.

Das Krankenhaus reagiert somit mit höchster Vorsicht: Patient*innen dürfen erst nach zwei negativen Testergebnissen die Klinik verlassen. Insgesamt sollen 99 der um die 3.3000 Mitarbeiter*innen aktuell positiv auf das Coronavirus getestet worden sein. Weitere 80 Covid-Fälle werden stationär behandelt. Währenddessen sollen nun auch alle Patient*innen getestet werden, denn das Coronavirus soll auf mehreren Stationen ausgebrochen sein.

Nun bleibt abzuwarten, inwieweit sich die Mutation bereits in der Klinik verbreitet hat. Die Sequenzierung des Virus dauert etwas länger, weshalb die Ergebnisse noch auf sich warten lassen. Für die Bevölkerung gilt nach wie vor: Kontakte reduzieren und die AHA-Regelungen einhalten, um die Corona-Krise gemeinsam in den Griff zu kriegen.

Verwendete Quelle: RTL, BR24


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