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Corona aktuell Frau führt Mann in der Ausgangssperre an der Leine aus

Corona aktuell: Frau mit Hundeleine
© Milica Nistoran / Shutterstock
Die Coronapandemie bringt die eigenartigsten Situationen hervor: In Kanada hat eine Frau ihren Mann an die Leine genommen – um die Ausgangssperre zu umgehen.

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen? Nun ja, das bekommen wir im Zuge der Corona-Krise alle deutlich zu spüren. Eine Frau aus Kanada nahm das Sprichwort aber etwas zu ernst – und versuchte durch eine absurde Aktion, die Corona-Maßnahmen zu umgehen. 

Stell dir einmal vor, du gehst abends mit deinem Hund spazieren. Es ist schon schummrig, du erkennst andere Hundebesitzer*innen im Park nur schemenhaft. Doch schon von Weitem siehst du: Der Umriss am Ende dieser Leine kann unmöglich ein Tier sein. Es ist ein ausgewachsener Mann.

Frau geht in Ausgangssperre mit ihrem Mann Gassi

So ist es nun im kanadischen Quebec geschehen. Dort herrscht aktuell aufgrund der Coronapandemie eine Ausgangssperre. Zwischen 20 und 5 Uhr dürfen die Menschen ihr Zuhause nur in Ausnahmefällen verlassen – beispielsweise, wenn der Hund vor die Tür muss. Genau diese Lücke nutzte eine Frau jedoch, um es darauf anzulegen: Sie ging Gassi – jedoch mit ihrem Mann an der Leine.

Als die kanadische Polizei sie auf das Verbot ansprach, zeigte sich die Dame laut Medienberichten störrisch. Die Beamt*innen hätten den Eindruck gehabt, sie wolle sie mit der Aktion bewusst provozieren. Mit ernster Miene soll die Frau erklärt haben, sie ginge mit "ihrem Hund Gassi". Nur dass es sich dabei ganz offensichtlich um einen erwachsenen Mann handelte.

Trotz Bußegeldzahlung keine Einsicht

Um eine Strafe kam die Dame mit der Ausrede nicht umhin. Sie und ihre Begleitung mussten für den Verstoß beide ein Bußgeld in Höhe von umgerechnet knapp 1.000 Euro zahlen. 

Der Lockdown könnte noch teuer für die Frau werden: Sie soll angekündigt haben, nun jeden Abend auf diese Weise mit ihrem Hund spazieren gehen zu wollen. 

Offensichtlich gibt es noch immer viele Menschen, die die Corona-Maßnahmen nicht ernst nehmen. Dass sie nerven, können wir alle gut verstehen. Doch vor allem schützen sie uns und andere – und das sollten wir nicht vergessen. 

Verwendete Quellen: Welt, Spiegel


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