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Corona aktuell Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff mit 1.000 Gästen an Bord

Corona aktuell: Frau mit Maske an der Reling
© Artem Pachkovskyi / Shutterstock
Auf einem Kreuzfahrtschiff hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Infizierte und Kontaktpersonen befinden sich nun auf Gran Canaria in Quarantäne.

Auf einem Kreuzfahrtschiff wurde ein Corona-Ausbruch gemeldet. Ja, das Fernweh klopft zwar langsam, aber sicher bei jedem von uns an die Tür. Doch Nachrichten wie diese sind es, die uns auf den Boden zurückholen – und zeigen, dass ein wenig Geduld eben doch noch sinnvoll ist.

Corona: positive Tests nach Kreuzfahrt

Rund 1.000 Gäste sollen laut RTL-Informationen an Bord der "Mein Schiff 2" gewesen sein, die gemütlich durch die Kanarischen Inseln schipperte. Weniger entspannt nahm der Urlaub für viele von ihnen jedoch ein jähes Ende, als vier Menschen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Nun sollen sich nicht nur mehrere Gäste, sondern auch Crew-Mitglieder in Quarantäne befinden. Die Infizierten sollen auf dem Schiff isoliert und auf Gran Canaria in spezielle Quarantäne-Unterkünfte gebracht worden sein. Bislang sollen sie lediglich unter milden Symptomen einer Corona-Infektion leiden.

Quarantäne für 24 Kontaktpersonen

Auch die 24 Kontaktpersonen durften nun nicht wie geplant am Freitag nach Hause fahren, sondern müssen auf der kanarischen Insel bleiben. Trotz negativer Testergebnisse sollen sie vom Veranstalter Tui Cruises sicherheitshalber weiterhin in speziellen Unterkünften untergebracht worden sein. Die Kosten hierfür soll die Reederei selbst tragen, im Fall der positiv Getesteten springt die Auslandskrankenversicherung ein. Unter den Kontakten befinden sich laut RTL neun Touristen und elf Mitarbeiter*innen.

Das Kreuzfahrtschiff selbst soll nun ausgiebig gereinigt und desinfiziert werden. Wie das Coronavirus ursprünglich auf das Schiff getragen wurde, ist nicht bekannt. Der Betrieb läuft derzeit bereits mit reduzierter Passagierzahl. Der Vorfall zeigt, dass trotz Hygiene- und Sicherheitsvorschriften ein Restrisiko bleibt, sich auch auf Reisen mit dem Coronavirus zu infizieren. 

verwendete Quellen: RTL


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