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Corona aktuell Polizei löst Geburtstagsparty mit 40 Gästen auf

Corona aktuell: Party
© Peter Ekvall / Shutterstock
In Karlstadt feierten am Wochenende bis zu 40 Leute eine Party – trotz Corona. Als die Polizei die Feier auflösen wollte, flohen einige der Gäste in den Wald.

Die Corona-Zahlen sinken in Deutschland, trotzdem ist die Pandemie noch nicht besiegt. Mit den Impfungen ist ein Ende des Lockdowns endlich in Sicht. Nun heißt es: noch einmal zusammenreißen, ein paar Wochen durch- und sich an die Maßnahmen halten. Doch mitten im Endspurt scheinen manche Menschen die Corona-Regeln nun zu missachten. In den letzten Wochen wurden gehäuft Corona-Partys gemeldet.

40 Gäste feiern Corona-Party

Am Wochenende wurde die Polizei von einem anonymen Anrufer erneut zu einer solchen illegalen Feier gerufen. In Karstadt, Unterfranken sollen sich am Samstagabend gegen 22 Uhr mehrere Menschen versammelt haben, um zusammen eine Party zu feiern. Laut Medienberichten soll es sich um 30 bis 40 Gäste gehandelt haben, die eine Geburtstagsfeier veranstaltet hatten.

Als die Polizeibeamt:innen eintrafen, flüchteten einige der Feiernden jedoch in einen angrenzenden Wald. Insgesamt konnten so nur noch die Personalien von 21 Menschen aufgenommen werden. Ihnen droht nun eine Strafe: Sie haben gegen die Maßnahmen des Infektionsschutzgesetzes verstoßen. Laut "inFranken" müssen sie mit einer Geldstrafe rechnen. 

Die Feiernden sollen stark alkoholisiert gewesen und teils noch minderjährig gewesen sein. Am Party-Ort hinterließen sie laut Polizeibericht auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern zudem die Reste der Feier samt Müll, Flaschen und Plastikbechern. Die Ermittlungen sollen noch andauern.

Am Montag meldete das Robert-Koch-Institut 5.412 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Deutschland und eine Inzidenz von 83. Mit den sinkenden Fallzahlen beginnen die meisten Bundesländer vorsichtig mit Lockerungen – trotzdem sind überwiegend größere Menschenansammlungen, Partys und Veranstaltungen aktuell noch strikt untersagt.

verwendete Quellen:inFranken.de, Polizeiinspektion Karlstadt, Tagesschau


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