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Corona-Ausbruch in Physio-Praxis 400 Menschen in Quarantäne

Corona-Ausbruch: Frau mit Mundschutz bei der Physiotherapie
© Andrey_Popov / Shutterstock
In Wedel hat es einen großen Corona-Ausbruch gegeben. Nun stehen 400 Patient*innen einer Physio-Praxis unter Quarantäne.

Das Coronavirus verbreitet sich trotz Lockdown weiter in Deutschland. Auch wenn die Neuinfektionen langsam zurückgehen, meldete das Robert-Koch-Institut am Donnerstag erneut über 10.000 Fälle. Die wesentliche Frage bei einer Corona-Infektion ist nach wie vor: Wo habe ich mich angesteckt? Nun dürfte ein großer Infektionsherd aufgedeckt worden sein.

Corona-Ausbruch in Physiotherapie-Praxis

In Wedel befinden sich laut NDR nach einem Corona-Ausbruch gut 400 Menschen in Quarantäne. Bei ihnen handelt es sich allesamt um Patient*innen einer Physio-Praxis. Diese wurde daraufhin vorerst für zwei Wochen geschlossen.

Insgesamt sollen 11 Menschen, darunter fünf Mitarbeiter*innen und sechs Patient*innen der Praxis, positiv auf das Coronavirus getestet worden sein. Aufgrund der Vielzahl an Patient*innen beläuft sich die Quarantäne nun jedoch auf 400 Menschen.

Wer genau sich zunächst mit dem Coronavirus infizierte und es weitertrug, ist derzeit nicht bekannt. Deswegen müssen auch so viele Menschen in Quarantäne. Insgesamt sollen sogar über 400 Patient*innen betroffen sein können. Nun arbeiten die Behörden daran, die Infektionskette möglichst schnell aufzuklären. 

Dazu wurden innerhalb kurzer Zeit mithilfe von Ärzt*innen alle Kontaktpersonen auf das Coronavirus getestet. Die Ergebnisse liegen nach aktuellem Stand noch nicht vor. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Fall weiterentwickelt.

Der Corona-Ausbruch verdeutlicht, wie schnell sich das Virus verbreiten kann – und wie unkontrollierbar die Infektionsketten werden, je mehr Kontakte ein Mensch hat. Deswegen gilt weiterhin, was Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihren Pressekonferenzen immer wieder betont: Die Kontakte auf das nötigste Minimum reduzieren. Auch wenn es schwer fällt – nur so können wir die Pandemie gemeinsam bekämpfen.

verwendete Quellen: NDR, T-Online


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