Teurer Spaß! Diese Emojis kosten jetzt 2.000 Euro ??

Bei der nächsten WhatsApp-Nachricht schauen wir besser wieder genauer hin ...

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal eine WhatsApp-Nachricht verschickt, ohne ihr ein Emoji anzuhängen? Ob der zwinkernde Smiley, das Peace-Emoji oder kunterbunte Herzchen – ohne geht es schon lange nicht mehr. Ganz so blind sollten wir die lustigen Bildchen allerdings nicht in die Welt rausschicken, denn unter Umständen kann das ganz schön teuer werden.

Davon kann zumindest eine junge Israelin ein Lied singen. Sie war auf der Suche nach einem Haus und startete einen ungezwungenen Chat mit ihrem potentiellen, neuen Vermieter. Sie wollte ihm mitteilen, dass sie Interesse an der Immobilie habe und nun gerne weitere Details besprechen würde. Um das ganze etwas lockerer zu gestalten, fügte sie noch drei Emojis hinzu: eine Champagnerflasche, eine Tänzerin und ein Eichhörnchen.

Doof nur, dass diese vermeintlich harmlosen Bildchen eine ganz andere Message beim Vermieter hinterließen. Der entfernte daraufhin nämlich die Anzeige aus dem Internet und setzte einen Mietvertrag auf. Von der interessierten Fast-Käuferin hörte er allerdings nichts mehr.

Zumindest nicht, bis sie sich vor Gericht wiedertrafen. Dort wurden der Israelin nämlich kurze Zeit später 2.000 Euro Strafe aufgebrummt. Der Grund: Zwar wäre ihre Nachricht kein Vertragsabschluss gewesen, allerdings hätten ihre Emojis eindeutiges Interesse signalisiert, die den Vermieter wiederum getäuscht hätten. Der konnte das Haus daraufhin nicht rechtzeitig neu vermieten, wodurch es zu einem finanziellen Schaden gekommen wäre.

Bei der nächsten WhatsApp schauen wir vielleicht doch besser zweimal hin. Zumindest wenn es eine Nachricht an den Vermieter ist ... 

ag
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