Todkranker Junge muss Disneyland verlassen – schwere Vorwürfe gegen den Park

Dieser Ausflug nahm ein schlimmes Ende: Der sechsjährige Layton aus England sollte tolle Tage im Disneyland Paris verbringen – doch dann ging alles schief.

Sie hatten sich so auf diese besonderen Tage mit Mickey Mouse, Achterbahnen und einer Menge Spaß gefreut – doch am Ende gab es nur Pannen, Missgeschicke und Ärger. Der Trip des todkranken Layton (6) aus England ins Disneyland wurde zu einem Desaster.

Der Junge leidet an quadriplegischer Zerebralparese und Epilepsie – er kann quasi jederzeit sterben. Die "Make A Wish"-Stiftung, die schwer kranken Kindern Wünsche erfüllt, hatte für ihn und seine Familie einen Trip in den Vergnügungspark nahe der französischen Hauptstadt organisiert.

Zwei Tage zu spät angereist

Doch als die Familie ankam, gab's schon die erste Hiobsbotschaft: Sie seien zwei Tage zu spät angereist und müssten am nächsten Tag wieder fahren, hieß es am Empfang. Ein echter Schock – wie konnte das nur passieren? Offenbar war bei den Tickets etwas schiefgegangen. Wer den Fehler gemacht hat, ist nicht überliefert – es ist die Rede von einer Verwechslung. Allerdings konnte der Park die Familie noch mit Mühe in einem anderen Zimmer unterbringen.


Doch schon bald darauf gab es die nächsten Pannen: Als Entschädigung hatte der Park der Familie Premium-Pässe gegeben, mit denen sie an den Attraktionen an den Warteschlangen vorbeigehen und sofort mitfahren dürften – so hieß es. Doch auch diese Tickets funktionierten nicht und die Park-Mitarbeiter schickten die Familie weg. Letztlich wurde Layton und seine Familie sogar mit Sicherheitsmännern zum Kundencenter und aus dem Park eskortiert, heißt es.

Park entschuldigt sich

In britischen Medien erhebt die Mutter schwere Vorwürfe gegen den Park, spricht von entwürdigenden und peinlichen Momenten. Das Management des Vergnügungsparks hat sich mittlerweile entschuldigt: "Wir bedauern, dass die Erfüllung dieses besonderen Wunsches nicht den Erwartungen des Gastes entsprochen hat. Wir arbeiten eng mit der Familie zusammen, um die Situation zu lösen."

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