70 Kilo runter – damit sie ein Baby bekommen kann

Sie war "zu dick, um schwanger zu werden": Anstoß für eine 30-Jährige aus England, abzunehmen. Fast 70 Kilo verlor die Frau, um endlich ein Baby bekommen zu können – mit Erfolg. 

160 Kilo brachte Toni Osborn zu ihren schwersten Zeiten auf die Waage. Pizza, Pommes, Chips – alles stopfte sie nur so in sich hinein, wie die heute 30-Jährige mittlerweile selbst sagt: "Ich war gefangen in einem Teufelskreis." Denn je dicker die junge Frau aus Kent im Südosten Englands wurde, desto unglücklicher wurde sie auch. Osborns größter Traum: ein Baby zu bekommen. Doch mit dem Gewicht? Unmöglich.

Erst ihr Arzt öffnete der damals Mitte-20-Jährigen die Augen. Bis dato hatte sie sich gefragt, warum es mit dem Schwangerwerden einfach nicht klappen wollte. Ihre Unzufriedenheit darüber äußerte sich wiederum in Fressattacken. Erst der Allgemeinmediziner klärte die junge Frau auf: "Er sagte mir, dass ich wegen meines Gewichts Schwierigkeiten hatte, schwanger zu werden." Und: Würde sie nicht demnächst abnehmen, sei das Risiko eines Herzinfarkts und anderer Erkrankungen hoch.

Magen-OP und Trennung brachten die Wende

Für Osborn eine Horrorvorstellung: "Ich fing an zu denken, dass ich niemals Mutter werden würde, es war schrecklich." Schließlich entschloss sich die damals 27-Jährige zu einer Magen-OP. Und trennte sich von ihrem Freund – der Wendepunkt in ihrem Leben.

Über eine Dating-App lernte die Britin ihren jetzigen Partner kennen. Gleichzeitig kämpfte sie mit den Folgen ihres Eingriffs. "Es war hart, aber ich wusste, dass es das Wert sein würde." Das beeindruckende Resultat nach elf Monaten: fast 70 Kilo weniger auf der Waage. Und das Gefühl? "Großartig."

OP-Nebenwirkungen? Nein – schwanger!

Dass sich dieses Gefühl noch steigern ließ, fand Osborn kurze Zeit später heraus. Weil sie sich unwohl fühlte, befürchtete sie zunächst üble Nachwirkungen der OP. Doch als sie schließlich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielt, realisierte die heute 30-Jährige: Ihre Mühen hatten sich gelohnt.

Während sie früher leicht sechs Packungen Chips in einer "Mahlzeit" verschlang, setzt Osborn jetzt auf gesunde Alternativen. Und auf ihrem Arm hält sie die beste Motivation, durchzuhalten: Harvey, mittlerweile ein Jahr alt. "Ich liebe meine neue Figur", sagt Osborn, "aber noch wichtiger, ich habe endlich mein Wunder-Baby." 

 

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