Hochzeitsfotograf knipst nicht Ehepaar – sondern Brautjungfern unter die Röcke

Ein Brautpaar aus Großbritannien hat seinen Hochzeitsfotografen verklagt: Anstatt romantischer Fotos lieferte der Mann eher liederliche Schnappschüsse des großen Tages … 

Gepostet von Steph Unwin am Sonntag, 21. Mai 2017

Wow, dachten Steph und Paul Unwin, als sie die Fotos ihrer Hochzeit erhielten: Mehr als 1600 Dateien sendete ihnen der Fotograf, den sie extra für ihren großen Tag engagiert hatten. Doch als das britische Paar die Aufnahmen durchsah, folgte die Ernüchterung: Ganze 559 Bilder waren unscharf – und die, die nicht verwackelt waren, zeigten die falschen Leute!

Auf gerade einmal 70 (zur Erinnerung: von 1600) Bildern ist die Braut das Motiv. Und nur elf (!) Mal ist der Bräutigam geknipst. Stattdessen zeigen 96 Fotos die Brautjungfern – und das nicht gerade vorteilhaft.

Im Gegenteil: Der Hochzeitsfotograf entpuppte sich geradezu als Spanner. Er fotografierte den Frauen teils unter die Röcke, hielt auffällig oft auf Dekolleté oder Po. Für die 29-jährige Steph und ihren Mann Paul (30) eine Katastrophe. Sie zogen Konsequenzen und verklagten den vermeintlichen Profi-Fotografen. Immerhin schrieb der dem Paar eine Rechnung über 550 Pfund (rund 640 Euro). 

"Ich weiß, dass Fotografie unterschiedlich interpretiert werden kann, aber wenn man drei Mal den Hintern von jemandem fotografiert, ist das kein Versehen", sagte Steph gegenüber "Daily Mail". Wie die zweifache Mutter weiter erzählt, hätten die Bilder bei ihr "so viel Herzschmerz" ausgelöst, dass sie sich schließlich zur Klage entschloss – auch, weil andere Bräute von ähnlichen Erfahrungen mit demselben Fotografen berichteten.

"Uns fehlen so viele Momente von unserem großen Tag. Ich werde alles dafür tun, damit er das niemand anderem antut", sagte Steph. 

Vor Gericht gewann das Paar und erhielt das gezahlte Geld zurück. Laut "Daily Mail" ereignete sich der Richterspruch bereits 2016; durch mediale Berichterstattung erhielt der Fall jetzt aber neue Aufmerksamkeit. Schnell machten die misslungenen Fotos im Social Web die Runde – und sorgten bei zahlreichen Nutzern für Kopfschütteln. 

Glück für das Paar: Sie hatten neben dem Fotografen auch einen Kameramann engagiert – und so zumindest einige romantische Aufnahmen ihrer Hochzeit.

Gepostet von Steph Unwin am Samstag, 12. November 2016


Teaserbild: Shutterstock/pixinoo

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