Nach Krebs-Diagnose beide Brüste amputiert – dabei war sie kerngesund!

Diagnose Brustkrebs: Die junge Mutter Sarah Boyle bekam von ihren Ärzten eine echte Schock-Nachricht. Doch eine Chemotherapie, zwei Brust-Amputationen und sechs Monate später musste sie erfahren: Sie war niemals krank!

Das Schicksal dieser jungen Frau rührt gerade nicht nur in England zu Tränen: Sarah Boyle (28) hat eine Chemotherapie hinter sich gebracht, einen harten Kampf gegen vermeintlichen Brustkrebs, ließ sich beide Brüste amputieren – und erfuhr dann, dass ihre Ärzte sich geirrt haben! Sarah hatte nie Krebs. Die komplette Behandlung war unnötig.

Langer Kampf gegen Krebs, den es nie gab

Diese unglaubliche Geschichte, die vor drei Jahren ihren Lauf nahm, hat Sarah nun im britischen Frühstücksfernsehen öffentlich gemacht. Bei "This Morning" schilderte sie die Tortur, ihren monatelangen Kampf zwischen Bangen und Hoffen.

Es begann, als Sarah ihren kleinen Sohn zur Welt brachte und ihn nicht Stillen konnte. Nachdem sie schon früher einen Knoten in der Brust ertastet hatte, sich aber keine Sorgen machte, ging sie nun zum Arzt. Und der hatte eine schockierende Diagnose für sie: aggressiver Brustkrebs!

Ärzte handelten sofort

Die Mediziner bereiteten Sarah sofort auf erste Maßnahmen vor, ergriffen blitzschnell die Initiative. Sarah bekam eine Strahlentherapie, Medikamente – und ihr wurden beide Brüste amputiert.

Monatelang kämpfte Sarah gegen eine vermeintliche Krebs-Erkrankung an. Dann hatten die Ärzte eine zweite, ähnlich schockierende Diagnose für sie: Sarah war die ganze Zeit kerngesund – sie hatte nie Krebs!

Wie kann so etwas passieren? Die Klinik nennt die Fehldiagnose einen "menschlichen Fehler", der geschehen sei.

Joanna McPherson und ihre Töchter

Sarah schilderte nun im TV-Interview, wie schwer es ihr fiel, die Diagnose anzunehmen und zu verarbeiten. Traumatisiert fragt sie sich, wie man nur nicht dankbar und glücklich sein kann, wenn man hört, dass man keinen Krebs hat. Im Interview verriet Sarah: "Ich fühle mich schuldig, denn ich hätte es ja wissen müssen."

Zurück ins Leben

Mittlerweile kämpft sich Sarah langsam wieder ins Leben zurück. Sie hat es geschafft, ein stückweit wieder Normalität in ihr Leben zu lassen – und sie ist wieder eine stolze Mama: Vor sieben Monaten kam ihr zweiter Sohn Louis zur Welt.

Gemeinsam mit ihrer Anwältin hat Sarah nun rechtliche Schritte gegen die Klinik eingeleitet, die die fatale Krebs-Fehldiagnose gestellt hat.

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