Betrunkener Waschbär torkelt über Weihnachtsmarkt – und wird erschossen

Ein offenbar betrunkener Waschbär hat in Erfurt für Aufsehen gesorgt: Das Tier hatte offenbar ein bisschen zu viel am Glühwein genippt – und bezahlte dafür mit dem Leben.

Ein Betrunkener, der über den örtlichen Weihnachtsmarkt schlendert, wäre sicher keine Meldung wert. Wäre es nicht – wie in diesem Fall – ein Waschbär!

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Wirklich: In Erfurt war solch ein buschiger Geselle auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs. Augenzeugen meldeten, dass das Tierchen einen betrunkenen Eindruck machte.

Und in der Tat: Offenbar hatte der Waschbär ordentlich einen im Tee. Das Tierchen torkelte über den Markt, legte sich unter einem Mülleimer schlafen, lief in Schlangenlinien weiter und legte sich letztlich in einen Hauseingang. Da trauten die (menschlichen) Weihnachtsmarkt-Besucher ihren Augen kaum!

Warum war der Waschbär betrunken?

Die Frage liegt nahe – und die wahrscheinlichste Antwort auch: Waschbären sind Allesfresser – und dieser hier hatte wohl aus weggeworfenen Punschbechern genippt. Der Glühwein schlug dann im kleinen Waschbären-Kreislauf gut an und sorgte dafür, dass der buschige Racker kaum noch geradeaus laufen konnte. Schluck!

Was passierte dann?

Wer zu betrunken für den Weihnachtsmarkt ist, muss gehen – zumindest gilt das in Erfurt für Waschbären. Ein Sicherheitsmitarbeiter übernahm die Waschbären-Wache und alarmierte die Feuerwehr. Die wiederum rief einen Jäger an, der das Tier eigentlich ins örtliche Tierheim bringen sollte, wo der kleine Glühweinbär seinen Rausch ausschlafen hätte können. Doch er kam nie im Tierheim an – der Einsatz hatte tödlichen Folgen!

Alko-Waschbär wurde erschossen!

Denn der Jäger brachte den Waschbären nicht ins Tierheim, sondern machte kurzen Prozess: Er erschoss den Bären!

Hintergrund: Waschbären sind nicht geschützt und dürfen von Jägern ganzjährig geschossen werden. So niedlich sie auch aussehen mögen – für Fachleute gelten sie als Plagegeister.

Und so endet die Geschichte des betrunkenen Weihnachtsmarkt-Waschbären, die irgendwie putzig begann, letztlich traurig. In den sozialen Netzwerken zeigten sich viele Menschen empört darüber, dass mit dem Bären kurzer Prozess gemacht wurde.

fm
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