Geschichte fürs Herz! 15-Jährige hilft taubblindem Fluggast 💜

Keiner konnte ihn verstehen, die Crew war ratlos – bis eine 15-Jährige einsprang. Die Schülerin half einem Fluggast beim Kommunizieren: Der Mann ist blind und taub.

Eine herzerwärmende Geschichte macht derzeit die Runde durchs Netz – von einer 15-Jährigen, die in einem Flugzeug Zivilcourage zeigte. Clara Daly war mit ihrer Mutter auf dem Rückflug nach Hause nach Los Angeles, als in der Maschine eine zwischenmenschliche Notlage entstand. Ein Mitreisender an Bord war blind und taub. Der Mann war offensichtlich allein unterwegs – und die Flugbegleiter hatten Schwierigkeiten, mit ihm zu kommunizieren.

Zwar versuchte der Sitznachbar des Taubblinden, ihm etwa mit den Getränken zu assistieren. "Er gab sein Bestes, um ihm zu helfen", schildert eine andere Reisende die Szene gegenüber der Fluggesellschaft. Doch so wirklich klappen wollte es mit der Verständigung nicht. Dann aber hatte die Crew der "Alaska Air" eine Idee. Über Lautsprecher fragten sie die Passagiere, ob jemand an Bord war, der Gebärdensprache beherrscht. Und da kam Clara Daly ins Spiel.

Die 15-Jährige lernt seit einem Jahr die "American Sign Language", die in Nordamerika vorherrschende Zeichensprache. Sofort drückte die Schülerin den Service-Knopf – und ließ die Besatzung nicht schlecht staunen. Denn die Kommunikation funktionierte tatsächlich: Clara und Tim Cook, der taub-blinde Passagier, verständigten sich, indem sie sich gegenseitig Zeichen auf die Handflächen "schrieben".

1,4 Millionen Likes bei Facebook

"Clara war unglaublich", zitiert "Alaska Air" eine Flugbegleiterin. "Es war deutlich zu sehen, dass Tim sich freute, jemanden zu haben, mit dem er sprechen konnte." Eine Mitreisende, Lynette Scribner, fotografierte das Geschehen und postete die Aufnahme bei Facebook. Dort ging die Geschichte sofort viral: Binnen einer Woche sammelte der Post mehr als 1,4 Millionen Likes und wurde 730.000 mal geteilt. "Eine schöne Erinnerung, in dieser Zeit zu vieler Schrecken, dass es immer noch gute, gute Menschen gibt, die bereit sind, aufeinander aufzupassen", schrieb Scribner in ihrem Post.

"Er wollte sich einfach unterhalten", erzählt Clara von ihrem Erlebnis mit Tim. Mehrmals habe sie sich während des Fluges neben ihn gesetzt und am Ende nochmals gut 30 Minuten mit ihm "gequatscht". Dabei hatten sie und ihre Mutter ursprünglich einen ganz anderen Flug nehmen wollen – der war jedoch ausgefallen. "Nach dem Flug sagte Clara zu mir, das war Schicksal, dass unser ursprünglicher Flug gecancelt wurde", berichtet Claras Mutter Jane Daly. "Wir haben diesen Flug bekommen, damit sie dort war, um Tim zu helfen."

kia
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