Baby-Grab wird Sandkasten für großen Bruder

Der kleine Ryan überlebte nur drei Tage - mit einer Sandkiste auf seinem Grab, soll sein großer Bruder dennoch im Geiste mit ihm "spielen" können.


Makaber oder schöne Würdigung?

Ein kleiner Junge buddelt glücklich mit seinen Spielzeug-Baggern im Sand - mitten auf einem Friedhof. Seinen kleinen Bruder Ryan konnte das Kind nie kennenlernen, denn das Baby verstarb bereits drei Tage nach seiner Geburt. Damit die beiden Geschwister trotzdem zusammen "spielen" können, bauten die Eltern der beiden eine Sandkiste auf die Grabstätte des Babys.

Einerseits ist das auf jeden Fall ein effektiver Weg um die Friedhofsbesuche für das Kleinkind interessanter zu machen - und auch ein Gefühl der Bindung mit seinem verstorbenen Bruder zu erzeugen. Andererseits ist ein Friedhof kein Spielplatz, und ein Grab erst Recht nicht - es ist unmöglich, bei diesem Bild kein beklemmendes Gefühl zu bekommen.

Doch letztlich ist eigentlich gar nicht so wichtig, wie Außenstehende über die Friedhofs-Sandkiste denken: Entscheidend ist, ob die Familie auf diese Weise ihren Verlust besser verarbeiten kann. Wenn diese ungewöhnliche Aktion Eltern und Kind hilft, ihren Frieden mit dem viel zu früh verstorbenen Kind zu machen, ist es die Sache auf jeden Fall wert!

heh
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