Elizabeth muss mit 32 nie mehr arbeiten – das ist ihr Geheimnis

Sie geht jeden Tag mit ihrer Familie im Wald spazieren und tut nur noch das, was sie liebt: Elizabeth ist Anfang 30 und finanziell unabhängig. Nun redet sie darüber, wie sie das geschafft hat.

Wenn Elizabeth und Nate Thames durch den Wald stapfen, sind sie glücklich. Jahrelang hat das Paar von Montag bis Freitag gearbeitet, um am Wochenende in die Wälder zu fahren. Bis sie sich fragten: "Warum leben wir nicht einfach in den Wäldern?"

Die beiden Amerikaner haben sich entschieden, aus dem klassischen Arbeitsleben in der Stadt auszusteigen und in ein Haus auf dem Land zu ziehen. Ihr Leben können sie sich leisten, denn sie bezeichnen sich selbst als finanziell unabhängig. Ihr Geheimnis: Elizabeth und Nate sind extrem sparsam und haben sich über Jahre ein Vermögen aufgebaut, das es ihnen erlaubt, heute kaum noch arbeiten zu müssen.

In ihrem Blog Frugalwoods berichten die beiden, dass sie vor wenigen Jahren beschlossen haben, ihr Leben zu verändern. Die beiden verdienten damals ordentlich, Nate als Software-Entwickler und seine Frau als Mitarbeiterin eines Spendenunternehmens. Die Thames schraubten ihre Ausgaben drastisch zurück und gaben nur noch Geld für das Nötigste aus: Raten fürs Haus, Lebensmittel, Elektrizität, Internet - sonst quasi nichts.

Das Paar brachte sich bei, sich gegenseitig die Haare zu schneiden, beschloss, nicht mehr auszugehen und hat auch sonst auf eine Menge verzichtet. Bis zu 80 Prozent ihres Gehalts haben die beiden zeitweise gespart und zur Seite gelegt.

Ihrem Ziel der finanziellen Unabhängigkeit kamen die beiden Frugalisten (extrem sparsamen Menschen) somit gleich auf zwei Arten näher: Einerseits vergrößerte sich ihr Vermögen immer mehr, doch auf der anderen Seite schrumpften ihre Bedürfnisse immer weiter.

So konnten Elizabeth und Nate mit ihrer ersten Tochter raus aufs Land ziehen, wo sie heute einen sehr sparsamen Lebensstil verfolgen: Die beiden machen alle handwerklichen Dinge selber, Geld verdienen sie nur noch durch die Vermietung ihres alten Stadthauses, Buchverkäufe und ein bisschen Arbeit, die Nate aus Freude noch nebenbei macht. Ihre Tochter bekam dort mittlerweile auch noch ein Geschwisterchen.

Den Begriff "frühzeitiger Ruhestand" möchte Elizabeth übrigens nicht verwenden, wie sie in einem Interview sagt: Sie sei einfach finanziell unabhängig - Ruhestand klinge so nach Am-Strand-Liegen und Nichts-mehr-Machen. Und das sparsame Ehepaar Thames macht ja noch etwas - und wenn es nur ist, durch die Wälder zu stapfen …


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