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TV-Star Maria Menounos: Gehirntumor - wie bei ihrer Mutter


Schlimmer Schicksalsschlag für Maria Menounos. Monatelang pflegte die US-Moderatorin ihre krebskranke Mutter, dann wurde bei ihr ebenfalls ein Hirntumor diagnostiziert.

TV-Liebling Maria Menounos stand täglich für den US-Sender 'E!' vor der Kamera. Nun musste sie ihre Karriere beenden. Nachdem ihre Mutter Litsa seit Monaten unter einem Gehirntumor leidet, hat auch die 39-jährige kürzlich die Schock-Diagnose erhalten.

Bereits Anfang des Jahres bemerkte Menounos, dass mit ihr etwas nicht stimmte: "Ich fing an, mich am Set benommen zu fühlen und hatte Kopfschmerzen. Meine Sprache wurde undeutlich und ich hatte Probleme, den Teleprompter zu lesen", erzählt sie gegenüber 'People'.

Hirntumor - wie bei ihrer Mutter

Ein MRT brachte Klarheit: Ein Hirntumor in der Größe eines Golfballs drückte auf Menounos' Gesichtsnerven. "Ich habe nicht geweint, ich musste fast lachen. Es ist so surreal und verrückt und unglaublich. Meine Mutter hat einen Gehirntumor und dann habe ich auch einen?"

Die OP war erfolgreich

Während der Tumor ihrer Mutter bereits im vierten Stadium ist, konnte Menounos nach eine Operation am 9. Juni aufatmen: Ihr Tumor ist gutartig und konnte zu 99,9 Prozent entfernt werden. "Der Arzt sagte, es besteht zu sechs oder sieben Prozent die Möglichkeit, dass er zurückkommt. Aber das nehme ich in Kauf", sagt sie.

Der Moderatorin geht es von Tag zu Tag besser: "Mein Gesicht ist immer noch taub. Das wird noch mindestens einen Monat dauern, bis es wieder normal ist. Aber ich werde von Tag zu Tag stärker und hoffentlich bald wieder fit sein".

Ein Appell an alle Frauen: 

Ihre Karriere möchte Maria Menounos erst mal auf Eis legen:

Ich möchte eine Weile in mich kehren, um herauszufinden, was meine Aufgabe in diesem Leben ist. Ich möchte auch anderen Frauen helfen, zu erkennen, dass sie sich an erste Stelle setzen müssen. Hätte ich nicht die Symptome bei meiner Mama gesehen, hätte ich nie geahnt, was mit mir los ist. Man muss einfach mehr auf einen Körper hören.

Babywunsch nach Hirntumor

Bereits vor der Schock-Diagnose versuchte Menounos, schwanger zu werden. "Gott sei Dank bin ich nicht schwanger gewesen, denn während einer Schwangerschaft wachsen solche Tumore wie verrückt", erklärt sie.

Zusammen mit ihrem Verlobten Keven Undergaro möchten sie ihren größten Wunsch dennoch nicht aufgeben: Beide wollen ein Baby – dabei setzt das Paar jetzt auf künstliche Befruchtung.  

Schu

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