Pervers! Paar erfindet totes Baby, um Spenden zu erhalten

Sie spielten die trauernden Eltern und täuschten einen dramatischen Schicksalsschlag vor – und alles offenbar nur, weil sie Geld wollten. Dieser Spendenaufruf macht einfach nur fassungslos.

"Unser Sohn Easton wurde mit Flüssigkeit in der Lunge geboren und starb nur fünf Stunden nach seiner Geburt" – Worte, die einem das Herz zerreißen. Ein junges Paar, das sein Baby nach nur wenigen Stunden verliert, macht betroffen. In diesem Fall allerdings war das Drama erstunken und erlogen!

In Pennsylvania steht einem Paar nun ein Prozess bevor, weil es nicht nur eine Schwangerschaft und eine Geburt vorgetäuscht hat – sondern auch den Tod ihres angeblichen Babys.

Aus einem rührenden Grund spendet sie ihr Geld an ein Hospiz

Spenden-Bitte inklusive Fake-Foto

Auf GoFundMe, einer Crowdfunding-Seite, die Spenden von Privatleuten sammelt, wurde um Geld gebeten – Geld, das die Beerdigung des angeblich toten Babys finanzieren soll. Sogar ein Foto von "Easton" war abgebildet – eine lebensechte Puppe, die nach einem verstorbenen Säugling aussehen sollte.

Auf der Plattform GoFundMe werden immer wieder Spenden für Familien in Not oder für Unternehmer gesammelt, die eine Anschubfinanzierung für ein Projekt brauchen. Viele tausende Menschen haben somit schon Hilfe in schweren Notsituationen erhalten. Dieser Fall zeigt nun allerdings, dass hinter dem schrecklichen Drama auch perverse Abzocke stecken kann.

Eine Freundin wurde misstrauisch

Letztlich war es eine Freundin des Paares, die skeptisch wurde und recherchierte. Sie fand heraus, dass alles nur erfunden war und ließ das Paar auffliegen.

Die beiden müssen sich nun auf ein Gerichtsverfahren einstellen. Sie haben alle getäuscht – bei ihnen zuhause fand die Polizei laut Medienberichten sogar eine Urne, die mit dem Namen Easton beschriftet war!

Spender bekommen Geld zurück

Eine Mitarbeiterin der Plattform GoFundMe gab bekannt, dass das Unternehmen die Strafverfolgungsbehörden unterstützen möchte. Außerdem kündigte sie an, dass alle Spender, die Geld überwiesen hätten, ihr Geld zurück bekämen. In diesem Falle greife die Garantie der Plattform.

Bis der Betruf aufflog, waren bereits 550 Dollar für das angeblich verstorbene Baby zusammengekommen.

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