In diesem "Hunde-Schließfach" sollt ihr euren Hund parken

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Als "Parkhaus für Hunde" möchte ein Startup ein entspannteres Shopping-Erlebnis für Hundebesitzer ermöglichen. Die Idee stößt allerdings auch auf Kritik. 

Was ist passiert?

Ein Start-up-Unternehmen in New York bringt jetzt "Dog Parker" auf den Markt - Parkhäuser für Hunde, in denen Hundebesitzer ihre Lieblinge sicher unterbringen können, solange sie beim Einkaufen sind.

Was soll das ganze?

Viele Hundebesitzer nehmen ihre Vierbeiner überallhin mit und binden sie dann irgendwo an, während sie ihre Einkäufe tätigen. Doch seinen Hund unbeaufsichtigt angebunden zu lassen ist nicht immer problemlos: Viele haben Angst vor Hundedieben, dass sich jemand an ihrem Liebling vergreift oder dass er auf andere Weise in Gefahr gerät, während sie im Geschäft sind. Für sie wurde der Dog Parker entwickelt. 

Und das kommt an?

Teils, teils. Obwohl viele das jetzt schon für eine geniale Erfindung halten, werden auch vermehrt Stimmen laut, die es für grausam halten, Hunde in so eine Box zu sperren. 

Wie teuer ist der Spaß?

Ein Aufenthalt im Dog Parker kostet umgerechnet so um die 18 Cents pro Minute, zusätzlich zu einer jährlichen Mitgliedschaft von zirka 22 Euro. Nicht gerade billig, aber bei der Sicherheit seines Haustieres möchte niemand sparen.

Wie sehen denn die "Hunde-Schließfächer" von innen aus?

Die Hundehäuser sind mit Kameras ausgestattet, so dass sie ihren Liebling über eine App vom Smartphone aus im Auge behalten und jederzeit sehen können, wie es ihm geht. Sie sind klimatisiert, beheizt und verfügen über spezielle UV-Leuchten, die eventuelle Bakterien und Viren an den Oberflächen abtöten. Ihre Benutzung ist sogar von Tierärzten anerkannt, die das Unternehmen bei der Entwicklung seines Produktes zu Rate gezogen hat. Auf technischer Ebene ist also wirklich für das Wohlergehen der Vierbeiner gesorgt.

Ich weiß nicht ... irgendwie ist das trotzdem komisch, seinen Hund in so ein "Schließfach" zu stecken.

Ja, das denken so einige Hundehalter. Obwohl die Erfindung in mancher Hinsicht recht einleuchtend erscheint, sind sie noch skeptisch - sie fürchten, dass ihr Haustier sich trotz guter Rahmenbedingungen so ganz alleine trotzdem in dem kleinen Häuschen nicht wohl fühlen könnte.

Und was sagen die Betreiber dazu?

Chelsea Browridge, eine der Mitbegründerinnen des Unternehmens versucht die negativen Kommentare zu entkräften. Sie argumentiert, dass die "Hunde über Monitore ständig von Servicemitarbeitern überwacht" würden und so für das Wohlergehen der Tiere gesorgt sei. Außerdem würde "die durchschnittliche Besetzung eines solchen Häuschens kaum länger als 15 Minuten dauern". 

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