Frau meldet sich nach Date nicht mehr – und kriegt (buchstäblich) die Quittung

Zwei junge Leute verabreden sich zum Date, er lädt sie ein. Doch ein paar Wochen später bekommt die 23-Jährige ein Schreiben, mit dem sie nicht gerechnet hat …

Ist das dreist – oder einfach nur fair? Darüber scheiden sich die Geister. Aber lest selbst:

Eine Frau verabredet sich mit einem nicht näher genannten Typen auf ein Date. Die beiden essen zu Abend, lassen sich ein paar Drinks schmecken. Er übernimmt die Rechnung. Doch nach dem Kennenlernen findet die 23-Jährige, dass die beiden nicht so recht zusammenpassen.

Weitere SMS ihres Date-Partners ignoriert die junge Frau aus Indianapolis (USA). Ein Trend, den man übrigens "Ghosting" nennt: jemanden abzuservieren, indem man sich einfach nicht mehr bei ihm meldet. Alles andere als nett – aber (leider) nicht ungewöhnlich. Einer aktuellen Umfrage zufolge haben ganze 80 Prozent der Singles schon Erfahrungen damit gesammelt.

Erst lädt er sie ein – dann kommt die Rechnung über 40 Dollar

Der in diesem Fall Abservierte wollte sich damit aber nicht einfach so abfinden. Wenn schon nichts aus der Verabredung werden sollte, dann wollte er zumindest seinen finanziellen Einsatz wiederhaben! Deshalb rechnete er auf den Cent genau aus, was die junge Amerikanerin ihm schuldete: 10 Dollar für einen Moscow Mule, 10 Dollar für Bier, 14,50 Dollar für Tacos, dazu die in den USA üblicherweise separat ausgewiesenen 7 Prozent Steuer sowie 1,99 Dollar Unkosten und 0,47 Dollar Porto. Macht insgesamt knapp 40 Dollar (rund 35 Euro). 

Über diese Summe stellte der Mann eine Rechnung aus ("humorvoller" Weise sogar mit einer fortlaufenden Nummer, oben rechts im Bild, ganz wie bei einem echten Schreiben aus der Buchhaltung). Für die junge Frau ein Unding. Sie veröffentlichte den Brief auf Twitter – ganz offenbar in der Annahme, regen Zuspruch zu erhalten. 

"Ich hoffe, dass das viral geht"

"Ich poste das bei Twitter, weil ich hoffe, dass das viral geht. Hatte das hier in der Post von einem Typ, mit dem ich vor ein paar Wochen ausgegangen bin, weil ich ihm nicht zurückgeschrieben habe. LOL", kommentierte sie laut Medienberichten ihren Post. Und: "So eine Scheiße kann ich mir nicht ausdenken." Anschließend habe der Verfasser des Schreibens ihr sogar noch eine SMS geschickt mit der Androhung, wenn sie die Rechnung nicht bezahle, würde er die Sache an ein Inkassounternehmen weitergeben.

Ob die Geschichte stimmt oder sich die junge Frau, die Amanda Burnett genannt wird, alles nur ausgedacht hat, ist nicht klar. Denn ihr Twitter-Profil ist mittlerweile gelöscht. Zuvor soll ihr Post rund 16.000 Likes erhalten haben – aber auch zahlreiche negative Kommentare. So äußerten viele User Verständnis für den Mann: "Niemand will so ausgenutzt werden" oder "Sie hätte wenigstens höflich sein und ihm zurückschreiben können."

Und, was meint ihr? 🤔

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