Influencerin lernte ihren Mörder auf Instagram kennen: Fotos kursierten im Internet

Die Influencerin Bianca Devins aus New York wurde ermordet. Das 17-jährige Mädchen hatte ihren Mörder auf Instagram kennengelernt.

Es ist eine grausame Vorstellung, die in den USA Realität wurde: Stundenlang kursierten Bilder einer Leiche in sozialen Netzwerken, wie stern.de berichtet. Es waren Fotos der toten Bianca Devins, einer 17-jährigen Influencerin aus New York. Das Mädchen wurde offenbar von einem Freund ermordet.

Der Täter teilte Fotos der Leiche im Internet. Dort hatten sich Opfer und Täter auch zwei Monate zuvor kennengelernt. Bei dem Mörder soll es sich um einen 21-jährigen Mann handeln. In welcher Beziehung er zu Bianca stand, ist nicht klar – beide sollen sich jedoch zusätzlich zum Kontakt über soziale Medien gegenseitig besucht haben und Nachrichten zufolge eine romantische Beziehung aufgebaut haben.

Influencerin lernte ihren Mörder auf Instagram kennen

Es war ein solcher Besuch, von dem Bianca nicht zurückkehrte. Am vergangenen Samstag sollen sie und der Täter noch ein Konzert in New York besucht haben. Einer Freundin soll Bianca anvertraut haben, dass ihr Begleiter wütend gewesen wäre. Sie hätten jedoch Händchen gehalten und sich geküsst. Die letzte Nachricht, die Bianca je senden sollte, kam um 5.40 Uhr am Sonntagmorgen an.

Eine Stunde später tauchten auf mehreren Online-Plattformen des Mannes Bilder von Biancas leblosen Körper auf. Bianca wurde mit Messerstichen in den Hals getötet. Ihre Leiche soll blutüberströmt im Auto des Täters abgelichtet worden sein. Es folgten weitere Videos und kryptische Nachrichten, wie amerikanische Medien wie der Rolling Stone berichten. "Tut mir leid, ihr Arschlöcher, ihr müsst jemand anderen finden, dem ihr hinterherschleichen könnt“, soll eine der Bildunterschriften gelautet haben.

Polizei-Tipps für mehr Sicherheit

Mörder wollte Selfies mit dem Opfer machen

Die Polizei geht davon aus, dass es zu einem Streit zwischen Bianca und ihrem Mörder gekommen war. Der Mann konnte kurze Zeit nach der Tat festgenommen werden, wurde jedoch ins Krankenhaus eingeliefert und konnte noch nicht verhört werden.

Der Täter selbst hatte sich bei der Polizei gemeldet. Kurz zuvor waren bereits die ersten Meldungen über die Bilder eingegangen, über einen Hinweis konnten die Beamten den Mörder schließlich in einem Waldstück auffinden. Dort war dieser gerade dabei, sich selbst mit dem Messer zu verletzen. Bevor der Notarzt eintraf, soll der Täter mit letzter Kraft versucht haben, Selfies von sich und der Leiche zu machen.  

Wie schütze ich mein Kind vor gefährlichen Kontakten im Internet?

Wir haben mit einer Expertin über die Gefahren im Internet gesprochen. Sie rät zu 10 Regeln, wie du dein Kind schützen kannst

Zudem gilt: Offene Kommunikation! Versuche, Vertrauen zu deinem Kind aufzubauen. Im besten Fall spricht es dann von ganz alleine mit dir, wenn es Bekanntschaften im Internet macht. 

Gerade bei ersten Treffen oder wenn das Kind noch minderjährig ist, kann es helfen, wenn ein Elternteil dabei oder zumindest in der Nähe ist. So kannst du dir selbst einen Eindruck verschaffen, mit was für einem Menschen du es zu tun hast. 

Wirst du selbst bedroht oder hast den Eindruck, dein Kind wird unter Druck gesetzt oder ist in Gefahr, kannst du dich jederzeit an die Polizei-Beratung wenden.


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