Selbstzweifel? Diese Bilder sind Balsam für deine geschundene Social-Media-Seele

Selbstzweifel? Gestresst? Unzufrieden? Wir haben da ein Gegenmittel und das heißt "Instagram vs. Reality". Bloggerin Sara Puhto zeigt, wie Selbstliebe geht. 

Jeden Abend dasselbe Spiel: Da machen wir es uns gerade auf dem Sofa gemütlich, öffnen Instagram und uns bleibt buchstäblich die Hand in der Chipstüte stecken. Denn irgendwie haben uns all die perfekten Beach-Bodys, Workoutvideos und Diätfotos den Appetit verdorben. Stattdessen macht sich in unserem Bauch, direkt unter dem Speckröllchen, das in diesem Moment plötzlich schon an fünf Zentimeter Umfang gewonnen hat, ein mulmiges Gefühl breit. Wir fühlen uns nicht mehr wohl in unserer Haut.

Instagram vs. Reality: Gefangen im Strudel der Selbstoptimierung

Und so schnell führt die Bewunderung fremder Menschen zu Minderwertigkeitskomplexen. Das Herz schlägt schneller, wir fühlen uns gestresst: Müssten wir nicht auch so aussehen? Müssten wir mehr tun? Mehr für unseren Körper, mehr für unser bestes Ich? Warum schaffen andere, wovon wir nur träumen?

Stopp! Denn genau jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, diesen Gedankenkreisel sofort aus dem Takt zu bringen. Wir haben da auch eine passende Medizin für dich und die heißt "saggysara“. Die Instagrammerin kreiert Inhalte rund um den Hashtag "Instagram vs. Reality“ und ihre Seite ist Balsam für jede geschundene Social-Media-Seele.

Frauen umhüllen sich in Glitzer und zeigen so ihren Körper

Sarah Puhto gibt Instagram ein Stück Realität zurück

Es ist schwierig, uns daran zu erinnern, dass Speckröllchen, Gewichtszunahme und Blähbäuche ganz normale Dinge sind.

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There’s always certain parts and types of bodies that are idealised and put on a pedestal which makes us dislike certain aspects of ourselves. In photos I constantly suck in my tummy or try and hide it and stick out my booty as much as possible. But why? We’re constantly flooded with photos of “perfection” on social media and see advertisements about ways to change your body to fit a certain idealised body trend. We constantly work on changing our bodies, but why don’t we focus more on changing the way we look at our bodies. Don’t focus on negativity, focus on accepting and loving what you dislike about yourself. You have this body and it allows you to live life. Look at yourself and realise that this is who you are, you are unique, incredible and capable of loving all your quirks. Most of the time we’re harsher on ourselves and our bodies more than anybody else’s. It's hard to remind ourselves that things like tummy rolls, weight gain and bloating are normal things to have and happen to your body. Ignore those thoughts that you have to be or look a certain way. You don’t have to workout like crazy and eat clean in order to wear a bikini on your next holiday to look good in photos, you don’t have to stress about going on a diet to wear certain clothing. Focus that energy on realising that you already are and have what you are trying to achieve because you and your body are already capable of these things, we just have to strip the idea that you have to change your body to achieve these things. We should all allow ourselves to experience life to the fullest without the fear of judgement about our bodies, by ourselves or by others. 🌿 ——————————————————— . . . Picture credit: @ritapuhtophotography . . #mentalhealthawareness #effyourbeautystandards #lovewhoyouare #beconfident #flawsandall #bodypositive #nobodyshame

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Und genau darin sieht Sara Puhto ihre Aufgabe: Sie möchte andere Menschen wieder darin bestärken, sich zu lieben, wie sie sind.

Als Instagrammerin sieht sie täglich, wie Menschen sich für den perfekten Bikinibody zu Diäten und Sporttrainings zwingen. Sara hat da eine bessere Idee: Wie wäre es wohl, wenn wir all diese Energie, die wir tagtäglich in unser vermeintlich perfektes Ich stecken, darauf verwenden würden, zu realisieren, was wir bereits haben?

Wir müssen nicht immer alles erreichen, aussehen wie das perfekte Schönheitsideal oder die Träume anderer Menschen leben – denn dabei verlieren wir unsere eigenen aus den Augen.

Soziale Medien können eine Bereicherung der Gesellschaft sein, solange sie sozial sind – und nicht in eine Perfektionsmaschinerie ausarten, wie man es heutzutage beobachten kann.

Also: Wenn wir alle etwas mehr Bauch herausstrecken, statt einziehen, sieht Instagram doch bald schon viel schöner aus. Denn dann wäre es gefüllt von Menschen, die sich wohl fühlen – und das macht Schönheit doch wirklich aus.

Und wenn du jetzt noch nicht überzeugt bist, schau dir einfach dieses Fotoprojekt an – denn das schreddert alte Schönheitsideale ein für alle Mal!

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