Letzter Wunsch: Junge (5) stirbt in den Armen des Weihnachtsmannes

Diese Geschichte rührt uns kurz vor Weihnachten zu Tränen: Ein todkranker Junge hat Sorge, Weihnachten nicht mehr zu erleben und wünscht sich, noch einmal den Weihnachtsmann zu sehen - und stirbt dann in seinen Armen.


Da liefen auch dem Weihnachtsmann die Tränen in Ströhmen übers Gesicht: Eric Schmitt-Madsen, Mechaniker und im Nebenberuf Weihnachtsmann, schildert nun seine schrecklich-schönste Begegnung.

Schmitt-Madsen hat Jahr für Jahr gut 80 Auftritte als Santa Claus, sein Bart ist echt und seine Liebe ist es sowieso. Mit seinem donnernden Ho-Ho-Ho hat er schon viele Kinderherzen höher schlagen lassen - doch diese Begegnung hat nun nicht nur ihm das Herz gebrochen.

Ein todkranker Junge möchte den Weihnachtsmann sehen

Gegenüber der "USA Today" erzählt Schmidt-Matzen von dem Anruf, der sein Leben als Weihnachtsmann für immer auf den Kopf gestellt hat: "Das Telefon klingelte. Es war eine Krankenschwester aus dem Kinderkrankenhaus, die ich von früheren Besuchen kannte. Sie sagte, dass es da einen fünfjährigen Jungen gibt, der sehr krank ist und der den Weihnachtsmann sehen möchte."

Schmitt-Matzen sagte ihr, er wolle sich nur schnell sein rotes Weihnachtsmann-Kostüm anziehen und losfahren, doch die Schwester sagte, so viel Zeit sei vielleicht nicht mehr. Also machte sich Santa sofort auf den Weg und war schon eine Viertelstunde später da.

Die Mama des kleinen Jungen hatte ihrem Liebling ein Geschenk besorgt, das sie Santa überreichte - und Schmitt-Matzen sagte der Familie sofort: "Wenn ihr das nicht durchsteht, bleibt bitte draußen. Ich will da drinnen keine Tränen sehen!" Also blieb die Familie des Jungen auf dem Flur und sah durch ein Fenster zu, wie der Weihnachtsmann sich zu ihrem kleinen Kämpfer ans Bett setzte.

"Als ich reinkam, lag er da, so schwach, dass es so aussah, als würde er schon schlafen", schildert der Weihnachtsmann rückblickend. Und weiter: "Ich setzte mich ans Bett und sagte: 'Sag, was höre ich da von einem Jungen, der meint, dass er Weihnachten verpasst? Du kannst Weihnachten nicht verpassen, du bist doch mein Weihnachts-Elf Nummer 1!' Der Junge schaute mich an und sagte: 'Bin ich das?' und ich sagte ihm: 'Sicher bist du das!'"

Schmitt-Matzen gab dem Jungen sein Geschenk: "Er war so schwach, dass er das Geschenkpapier kaum öffnen konnte. Als er sah, dass sein Lieblings-Spielzeug drin war, hat er mich angestrahlt und seinen Kopf wieder aufs Kissen gelegt."

Tröstende Worte vom Weihnachtsmann

Was "Santa" Schmitt-Matzen dann schildert, ist so rührend, schön und traurig, dass es wohl jedem eine Gänsehaut bereitet:

"Der Junge meinte zu mir: 'Sie sagen, ich werde sterben. Wann merke ich, dass ich dahin gehe, wohin ich gehe?', und ich antwortete: 'Kannst du mir einen großen Gefallen tun?'"

"'Klar!', sagte der Kleine, und ich sagte: 'Wenn du dorthin gehst, sag ihnen, dass du Santas Weihnachts-Elf Nummer 1 bist, dann bin ich mir sicher, dass sie dich hineinlassen!'"

"Der Junge nahm mich herzlich in den Arm und stellte mir noch eine Frage: 'Santa, kannst du mir helfen?'"

"Ich legte meine Arme um ihn und noch bevor ich antworten konnte, starb er genau hier. Ich hielt ihn fest, hielt ihn einfach weiter im Arm. Die Familie auf dem Flur merkte sofort, was passiert ist, seine Mama kam schreiend ins Zimmer gestürzt und ich ließ sie mit ihrem Jungen allein."


Das Herz des Weihnachtsmanns war gebrochen

Eric Schmitt-Matzen, der Weihnachtsmann, der so viele Kinder glücklich gemacht hatte, stürzte tränenüberströmt aus dem Krankenhaus, lief so schnell er konnte davon. Sein Herz war gebrochen und er dachte, er kann nach dieser Begegnung nie wieder als Weihnachtsmann arbeiten.

Nach einigen Wochen der Trauer und Bestürzung hat er sich seinen roten Anzug und die Mütze wieder angezogen. Er plante einen letzten Auftritt als Santa Claus - doch als er das Lachen der Kinder gehört und ihr Strahlen in den Augen gesehen hat, wusste er: Er muss weitermachen. "Für sie und für mich!"

fm
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