Sie verliert ihren Mann und ihr ungeborenes Baby - der Grund sollte uns wachrütteln

Keiner kann sich vorstellen, welchen Schmerz Kristian Guerrero derzeit ertragen muss. Bei einem Autounfall verlor sie ihren Ehemann und ihr ungeborenes Kind - und das nur, weil eine Frau zu viel getrunken und sich danach ans Steuer gesetzt hat.


Diese Geschichte ist einfach nur schrecklich: Bei Kristian Guerrero hat das Schicksal auf die brutalste Weise zugeschlagen. Eine Betrunkene war vor vier Wochen in ihren Wagen gekracht und nahm der schwangeren Frau alles, was sie im Leben liebte. Ihr Ehemann Fabian Guerrero-Moreno starb noch am Unfallort, sie selbst wurde mit einer gefährlichen Hirnblutung ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie wenig später ihren Sohn tot zur Welt bringen musste.

"Das bin ich und ich bin endlich ich in der Lage, meinen Sohn zu halten", schreibt sie bei Facebook. "Ich habe 24 Stunden künstliche Wehen hinter mir, nachdem ich einen Unfall überlebt habe, der meinen Mann und meinen Sohn umgebracht hat. Und das nur, weil jemand dachte, dass es okay sei, betrunken zu fahren." Dazu postete sie ein Foto ihres total zerstörten Wagens und eins, dass sie im Krankenbett zeigt – mit einem Lächeln im Gesicht. Diese Frau muss eine unendliche Stärke besitzen.


"Alles, worum ich dich bitte, ist, Mami ab und zu ein wenig aufzuheitern"

Man kann sich gar nicht vorstellen, was Kristian für Qualen erleiden musste, als sie ihren toten Liebling das erste und damit auch letzte Mal in den Armen halten darf. "Es war für mich, als könnte ich deinen Vater noch einmal halten, als ich dich auf dem Arm hatte. Auch wenn ich nie sehen werde, wie du aufwächst, weiß ich, dass du mit deinem Vater tolle Sachen erlebst. Ich weiß, dass du wunderschöne Engels-Flügel hast“, schreibt die trauernde Kristina und gibt ihren kleinen Engel noch etwas mit: "Alles, worum ich dich bitte, ist, Mami ab und zu ein wenig aufzuheitern. Du sollst wissen, dass du mich und deinen Vater während der kurzen Zeit in meinem Bauch sehr glücklich gemacht hast."

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Statt Wut auf die Raserin zu haben, will sie andere mit ihrer Geschichte wachrütteln

Die 21-jährige Raserin hat Kristina so viel Leid zugefügt. Trotzdem hegt sie keinen Groll gegen sie. Sie möchte Menschen viel lieber daran erinnern, was passiert, wenn sie betrunken Auto fahren.

"Es ist okay, einen Freund vom Autofahren abzuhalten und jemandem die Schlüssel wegzunehmen, wenn er getrunken hat. Es ist okay, sich ein Taxi zu rufen – das ist kein Zeichen von Schwäche! Es zeugt von Reife, ehrlich mit sich selbst zu sein. Aber es ist nicht okay, den Rest seines Lebens mit der Schuld leben zu müssen, dass man jemandem das Leben genommen hat und jemandem, der noch gar nicht die Chance hatte, zu leben. Das ist es nicht wert!" 

Am Ende schreibt sie noch: "Ich werde diese Geschichte bis zu meinem Tod erzählen und damit auf die Gefahr aufmerksam machen. Ich weigere mich, den Tod meines Ehemannes und meines Sohnes umsonst gewesen sein zu lassen."

ag
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