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Spektakuläre Rettung 7 Wochen altes Baby rollt in Kanal – Teenie springt hinterher

Kent: Neugeborenes Baby
© Pelevina Ksinia / Shutterstock
Im englischen Kent hat ein 16-Jähriger ein sieben Wochen altes Baby gerettet. Als der Säugling in den Kanal fiel, sprang der fremde Teenie kurzentschlossen hinterher.

Es ist der Albtraum jeder Mutter: Als eine junge Frau in der englischen Grafschaft Kent kurz den Kinderwagen losließ, begann dieser zu rollen – und zwar direkt Richtung Wasser.

16-Jähriger rettet Säugling aus Kanal in Kent

Die Mutter war mit ihrem sieben Wochen alten Baby und ihrem Hund am Hythe Kanal spazieren. Als sie sich bückte, um die Leine festzuzurren, verlor sie jedoch die Kontrolle über die Babykarre. Diese setzte sich in Bewegung und landete direkt im Wasser, bevor die Frau überhaupt reagieren konnte – mitsamt des Säuglings darin.

Dann geschah jedoch ein Glück im Unglück: Ein 16-Jähriger hatte die dramatische Szene beobachtet. Zwar wollte er die Mutter noch mit einem Aufschrei vor dem hinwegrollenden Wagen warnen, doch dann war es bereits zu spät. Als die Frau selbst unfähig zu handeln die Jungen bittete, ihr Baby zu retten, zögerte der Teenie nicht lange.

So sprang der Junge laut Berichterstattung der britischen "The Sun" kurzerhand selbst in den kalten Kanal. Wie dieser später zugab, hätte er riesige Angst gehabt, doch die Sorge um das Baby hätte überwogen. "Ich war gerade noch rechtzeitig da, bevor der Kinderwagen noch tiefer sank", erzählte der 16--Jährige der Zeitung.

Mutter verschwindet mit Baby

In der Karre befand sich glücklicherweise noch immer der Säugling. Der Junge zog ihn aus dem Wasser und übergab ihn der Mutter. Diese jedoch zeigte wenig Dankbarkeit. Statt den Rettungsdienst zu rufen, soll sie einfach mit dem Baby verschwunden sein. Besonders dieser Fakt scheint dem Jungen nun zu schaffen zu machen: "Es ist schwer, weil wir nicht wissen, was mit dem Baby passiert ist", sagt dieser gegenüber "The Sun". Ein Taxi habe die Frau abgelehnt, da sie in der Nähe wohnen würde und sei gegangen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Mutter nun vielleicht doch noch beim Retter ihres Kindes meldet – und es der Familie nach dem Vorfall gut geht. 


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