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Krebspatient Jacob (9) bat um Weihnachtspost - jetzt ist er tot


Er wollte noch einmal Weihnachten feiern – und bat dazu um Post aus aller Welt. Doch bis zum Fest selbst schaffte es der kleine Jacob nicht mehr: Der Neunjährige starb am Sonntag.

Er hat den Kampf nie aufgegeben – und am Ende doch verloren: Der kleine Jacob (9) ist am Sonntag seinem jahrelangen Krebsleiden erlegen. 

Der Junge aus dem US-Bundesstaat Maine hatte mit einer Bitte zahlreiche Menschen gerührt: Jacob hatte sich Post aus aller Welt gewünscht. Vor gut vier Wochen ging der Wunsch des Jungen durchs Netz – und Zehntausende reagierten. Weil der Neunjährige ein großer Fan von Pinguinen war, schickten Menschen aus aller Welt ihm selbstgebastelte Karten oder gestrickte Socken mit Pinguin-Motiv. Vor knapp zwei Wochen ging dann sogar ein noch größerer Wunsch des Jungen in Erfüllung: Jacob traf echte, lebendige Pinguine.

Begleitet von Krankenhaus-Personal und in einem Rollstuhl mit allerlei medizinischen Gerätschaften durfte der sterbenskranke Junge die Klinik verlassen. Auf dem Parkplatz warteten dann ganz besondere Besucher: Mitarbeiter eines örtlichen Aquariums hatten kleine Pinguine mitgebracht, die Jacob streicheln durfte.

Tumor im Hirn war inoperabel

Jacob hatte seit er fünf Jahre alt war gegen den Krebs gekämpft. Ende Oktober hatten Ärzte einen weiteren Tumor in Jacobs Hirn gefunden. Diagnose: inoperabel. Die Mediziner gaben Jacob nur noch wenige Wochen. Jetzt hat sich die Befürchtung aller Beteiligten bestätigt: Jacob kann das kommende Weihnachtsfest nicht mehr erleben. Der Neunjährige sei am Sonntag friedlich eingeschlafen, heißt es in einem bei Facebook veröffentlichten Statement. Darin bedankt sich seine Familie bei allen, die an Jacobs Schicksal Anteil genommen haben: 

Jede Person, die Jacob eine Weihnachtskarte geschickt hat, ein Geschenk, eine Facebook-Nachricht oder ein Video, oder der gebetet hat, hat etwas bewirkt in den letzten Tagen seines Lebens. Ihr gabt Jacob Freude, und ihr gabt uns allen Optimismus für die Zukunft. Danke für eure Zeit, und für euren Anteil an der Reise unseres lieben Jungen.

kia

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