Todkranker Junge bekämpft den Krebs, um die Geburt seiner Schwester zu erleben

Die Ärzte gaben ihm nur wenige Wochen zu leben – doch Bailey war ein kleiner Kämpfer. Unbedingt wollte er noch die Geburt seiner Schwester miterleben. Und er hat es geschafft …

Der Krebs hatte seinen kompletten Körper befallen – doch Bailey wollte nicht aufgeben. Fröhlich und lebensfroh sagte der Neunjährige aus England der tückischen Krankheit den Kampf an. Denn er hatte seine Mission!

Sein Antrieb, das, was ihn am Leben hielt, wuchs im Bauch seiner Mama heran: seine kleine Schwester. Unbedingt wollte Bailey die Geburt miterleben, seine kleine Schwester im Arm halten. Die dramatische Geschichte der Familie aus England erzählen die Eltern nun, wenige Wochen später, in der örtlichen Bristol Post.

Die Ärzte hatten keine Hoffnung

15 Monate dauerte Baileys Kampf gegen den – zweimal hatte seine Familie geglaubt, dass der Junge den Kampf gewonnen hat. Doch am Ende des vergangenen Sommers mussten die Ärzte die schlimme Nachricht überbringen: Auch wenn Bailey den Krebs schon zweimal besiegt hatte, war er zurückgekehrt – und diesmal noch aggressiver. Die Mediziner machten der Familie keine Hoffnung, sagten, dass Bailey nur noch Tage oder Wochen zu leben hat.

Doch der Junge erwies sich einmal mehr als starker Kämpfer: Er sagte seinen Eltern, dass er aus dem Krankenhaus nach Hause möchte, bereitete seine eigene Beerdigung vor und wünschte sich, dass alle Trauergäste als Superhelden verkleidet sind. Eine Sache gab dem kleinen Kämpfer mehr Kraft als alles andere: Die Aussicht, noch einmal ein großer Bruder zu werden.

Die bevorstehende Geburt gab ihm Kraft

Gemeinsam mit seinem kleinen Bruder Riley freute er sich auf die der kleinen Schwester. So schöpfte er offenbar eine unmenschliche Kraft.

Denn Bailey hat es geschafft: Ende November kam die Kleine gesund zur Welt und er konnte sie als großer Bruder im Arm halten – und ihr einen Namen geben: Millie soll die Kleine heißen, entschied der todkranke Junge.

Nach Millies Geburt zeichnete sich allerdings schnell ab, wie stark der Krebs Baileys Körper angegriffen hatte. Quasi von Tag zu Tag wurde der Junge schwächer, verlor immer mehr Kraft. Er hatte sein großes Ziel erreicht – nun war es Zeit, loszulassen. Was für ein toller Junge Bailey war, zeigt sich auch darin, wie er seinen Eltern erzählt hat, dass er nun eine Mission für seine kleine Schwester hat: "Es ist nun an der Zeit, dass ich ihr Schutzengel werde", habe er ihr erzählt, schildern die beiden im Interview.

An Weihnachten ist Bailey an den schweren Folgen seiner Krebserkrankung gestorben. Sein letzter Wunsch an seine Eltern: "Ihr dürft nur 20 Minuten um mich weinen" – danach sollten sie sich um seinen kleinen Bruder und seine kleine kümmern …

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