Krebs durch Babypuder: Rekordstrafe für "Johnson & Johnson"

Jahrelang benutzte Eva Echeverria Babypuder. Dann kam die Schock-Diagnose: Eierstockkrebs - offenbar ausgelöst durch das Puder.

Im Jahr 2007 bekam Eva Echeverria (63) die schreckliche Diagnose: Eierstock-Krebs! Ihr wurde ein faustgroßer Tumor entfernt. Dann sah sie eine Dokumentation über Eierstock-Krebs, bei der Frauen berichteten, wie sie jahrelang 'Johnson’s Baby-Puder' zur Intimpflege benutzten.

Eva wurde stutzig. Sie benutzte ebenfalls über Jahrzehnte das Babypuder und glaubte, dass das Puder ihre Krebserkrankung begünstigt hat.

Sie klagte und gewann den Prozess. Die Begründung der Richter: Das Puder wird mit Talkum hergestellt, und der Hersteller habe die Verbraucher nicht angemessen über die Krebsrisiken des Produktes gewarnt.

'Johnson & Johnson' soll Rekord-Strafe zahlen

Der Konzern wurde dazu verurteilt, rund 60 Millionen Euro Schmerzensgeld, sowie einen Schadensersatz in Höhe von 295 Millionen Euro an Eva Echeverria zu bezahlen.

Der Fall ist bereits die sechste Verurteilung von 'Johnson & Johnson'. Studien-Ergebnisse belegen zwar schon jahrelang, dass das Produkt Eierstock-Krebs verursachen kann, doch der Konzern wehrt sich gegen die Vorwürfe und weigert sich, das Produkt mit einem Warnhinweis zu versehen.

Der Konzern kündigte an, das Urteil anzufechten.  

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Schu
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