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Emilys letzter Wunsch: Ein Milkshake aus der Kindheit!


Emily Pomeranz ist unheilbar an Krebs erkrankt. Ihr letzter Wunsch: ein Milkshake aus der Stadt ihrer Kindheit - aus einem 600 (!) Kilometer entfernten Restaurant. Doch ihr bester Freund zögert keine Sekunde ...

Die Amerikanerin Emily Pomeranz (50) leidet an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sie weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat - und doch macht sie das Beste daraus. Ihrem guten Freund Sam Klein, der sie regelmäßig im Hospiz in Arlington im Bundesstaat Virginia besucht, gibt sie ihren letzten Wunsch am Telefon mit auf den Weg. Wie Sam in einem Facebook-Post erzählt, sagt Emily: "Ich wünschte, ich könnte noch einen von Tommys Mokka-Milchshakes bekommen". Diesen Shake haben die beiden in ihrer Kindheit immer zusammen getrunken.

Sam setzt alle Hebel in Bewegung

Leider bekommt Sam diesen besonderen Shake nicht ohne Weiteres, denn das Restaurant ist 600 Kilometer vom Hospiz entfernt. Da kommt Sam die Idee: Weil sich Emily ihren Lieblingsshake nicht vor Ort kaufen kann, muss dieser eben zu ihr kommen.

Er kontaktiert direkt den Besitzer des Restaurants, und dieser macht das fast Unmögliche möglich: Für 123 Dollar verschickt er per Expressversand den Milkshake in Trockeneis verpackt von Cleveland Heights nach Arlington. Später gesteht er im Fernsehen: "Ich war nicht einmal sicher, ob wir es schaffen können."

Letzter Wunsch erfüllt!

Aber es klappt tatsächlich - und Emily kann es kaum fassen: "Sie war begeistert. Sie sprach mit ihrer Familie darüber. Sie erzählte tagelang davon. Sie berichtete es ihren Freunden in Cleveland und rund um Washington. Das war etwas, das jeden zum Lächeln gebracht hat", so ihr bester Freund.

Vier Tage später stirbt Emily - und Sam hat eine große Bitte an uns alle:

Also, meine Freunde, falls ihr in Cleveland Heights oder in der Nähe seid, macht bitte einen Stopp in Coventry, bestellt einen dieser unglaublichen Milchshakes, fragt nach Tommy (er ist derjenige, der in der Mitte des Restaurants kocht) und sagt ihm: 'Der ist für Emily. Danke, dass Du ihr einen geschickt hast.'
Schu

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