Lidl: Riesenärger um Verpackungs-Design

Discounter Lidl ist in Erklärungsnot - das Design einer Produktlinie sorgte für heftige Kritik bei den Kunden.

Lidl Schild
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"Lidl lohnt sich"? In diesem Fall für viele Kunden nicht: Ausgerechnet ein besonders attraktives Aktionsangebot hat viele Einkäufer stark verärgert. Im Netz griffen sie die Discounter-Kette scharf an - bis sich der Konzern schließlich zu den Vorwürfen äußern musste, und sich bei den Kunden entschuldigte.

Die missglücktesten PR-Aktionen

Immer wieder kommt es zu Werbeaktionen, die den Unternehmen eher negative Aufmerksamkeit bescheren. Besonders spektakuläre Missgriffe waren etwa:

  • Die New Yorker Eis-Überflutung: Getränkehersteller "Snapple" hatte in den USA die Idee, an einem heißen Sommertag mit dem "größten Eis am Stiel" zu werben, das in einem Park in der New Yorker Innenstadt aufgestellt hat. Leider weiß jedes Kind: Eis am Stiel schmilzt im Sommer, und zwar ziemlich schnell. Und so blieb bald nicht viel von der über sieben Meter hohen Eis-Skulptur übrig. Stattdessen gab es eine klebrig-zuckrige Flutwelle aus geschmolzenen Eis, die dazu führte, dass die Feuerwehr die umliegenden Straßen absperren musste. 
  • Fernsehsender sorgt für Bombenalarm: Der US-Sender "Cartoon Network" wollte einen neuen Film mit lustigen Leuchtschildern bewerben, die sie in Boston verteilten. Das Problem: Nicht jeder erkannte den gezeigten Gag - sondern sah nur eine verdächtig blinkende Box, die jemand irgendwo abgelegt hatte. Unzählige Male musste ein Bombenentschärfungs-Kommando ausrücken, um die verdächtigen Objekte zu sichern - und der Sender bekam hinterher eine Rechnung von über 2 Millionen Dollar präsentiert.
  • McDonald's scheitert an Olympiade: Ein legendärer Fehlschlag des Fastfood-Riesen: Zur Olympiade 1984 in Los Angeles und der Konzern gab sich besonders patriotisch: Auf besonderen Rubbellosen mussten die Kunden eine Sportart freikratzen. Wenn die USA im gezeigten Sport eine Medaille gewonnen hatten, bekamen die Kunden eine komplette Mahlzeit umsonst. Leider hatte niemand vorhergesehen, dass die Sowjetunion die Spiele boykottieren würde. Mit der größten Konkurrenz aus dem Weg, gewannen die USA satte 174 olympische Medaillen - und McDonald's konnte die Nachfrage an den unzähligen Gratis-Mahlzeiten kaum noch befriedigen.

Lidl greift daneben - und entschuldigt sich

Ganz so krass ist es für Lidl zum Glück nicht gekommen - der Discounter konnte den größten Ärger mit einer öffentlichen Entschuldigung zerstreuen. Im Video seht ihr, was genau los war - und wie es ausgegangen ist!

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