Turbo-Geburt auf dem Bürgersteig: Mutter sucht unbekannte Helfer 💜

Ihr Baby kam auf der Straße zur Welt, weil sie vom Krankenhaus abgewiesen wurde: Jetzt sucht eine junge Mutter nach ihren fremden Geburtshelfern. 

Für seine Eltern war es das Weihnachtswunder 2016: Nicht im Krankenhaus, nicht zu Hause – sondern auf dem Gehweg vor einem Stripclub kam der kleine Louis zur Welt. Seine Mama hatte das freilich anders geplant. Doch dank der Hilfe beherzter Passanten ging alles gut.

Krankenhaus hatte das Paar abgewiesen

Es war die Nacht zum 22. Dezember 2016, als bei Lizzie Hines die Wehen einsetzten. Die Britin und ihr Mann eilten in ein Londoner Krankenhaus. Dort wies man das Paar ab: Ihre Wehen seien noch nicht weit genug vorangeschritten, hieß es. Sie solle in rund sechs Stunden wiederkommen, erzählt Hines gegenüber "Buzzfeed".

"Aber wir wussten es besser", berichtet die Engländerin. In einem nahegelegnen Hotel blieben sie und ihr Mann nur eine halbe Stunde – dann wurden die Wehen zu stark. Auf halber Strecke machte das Paar halt, weil Hines so starke Schmerzen hatte. Während ihr Mann dachte, sie hätte eine weitere Wehe, wusste sie, was passierte: "Ich saß da auf dem Bürgersteig und bekam mein Baby. Ich konnte in dem Moment nur nicht sprechen."

Wer gab Louis seinen Schal?

Schnell formte sich eine Menschenmenge um die gebärende Frau. Und kurze Zeit später hielt Hines, noch im Pyjama und barfuß, ihren Sohn in den Armen. "Jemand in der Gruppe rief: 'Es ist ein Weihnachtswunder!'"

Jetzt, ein Jahr später, sucht Hines über Facebook die Unbekannten, die ihr damals zur Seite sprangen. "An die Person, die ihren Schal einer Fremden an einem kalten Tag gab, um mein süßes Baby Louis darin einzuwickeln", schreibt Hines auf Facebook. Irgendjemand habe ihr einen Rollstuhl organisiert, jemand anderes – ein Arzt, der zunächst dachte, sie sei eine schreiende Betrunkene – habe ihr Baby für gesund erklärt.

Dem mittlerweile fast ein Jahr alten Louis geht es gut, schreibt Mama Hines bei Facebook. Den Schal, dessen Besitzer sie finden möchte, hat der kleine Junge noch – darin kuschelt er sich noch immer ein.

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