Mabyen aus 'Die Höhle der Löwen': Pure Entspannung für Baby - und Mama!

Vor allem die Zeit kurz nach der Geburt kann für viele Babys zu einer stressreichen Phase werden. Damit sich die Kleinsten entspannen können, schmerzhafte Koliken gemildert werden und sie noch einmal dieses schwerelose Gefühl wie im Mutterleid bekommen, haben Marie und Manuela Mabyen gegründet.

Wellness für Babys - Baby-Masseurin Marie Papenkort (27) und Marketing-Profi Manuela Apitzsch (26) haben ihren Traum verwirklicht und mit "Mabyen" Deutschlands ersten Baby Spa eröffnet. Dort bieten sie ein gesundheitsbedachtes Konzept, das zahlreiche physische und emotionale Vorteile für Babys mit sich bringen soll. Doch können sie damit die Herzen der fünf Top-Unternehmer Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel in die 'Höhle der Löwen' erweichen?

Mabyen soll helfen, die Mutter-Kind-Bindung zu stärken

Ihr Konzept klingt so einfach wie genial: "Erwachsene gehen zur Massage, um sich Verspannungen lösen zu lassen oder sich vom gestressten Alltag zu entspannen. Bei den Babys geht es mehr um die Eltern-Kind-Bindung, um die Stärkung des Immunsystems und um die Feinmotorik auszuarbeiten", erläutert Marie.

Neben Massagen steht in ihrem Baby Spa aber auch die körperliche und emotionale Entwicklung der Säuglinge auf dem Plan. Mit einer besonderen Form des Babyschwimmens, dem Babyfloating, können sich die Kleinen wieder wie im Mutterleib fühlen und komplett schwerelos sein.

Doch was wären diese Anwendungen ohne die richtige Pflege? Zu diesem Zweck hat das junge Gründer-Duo auch noch eigene Pflegeprodukte entwickelt, die speziell auf die zarte und empfindliche Babyhaut abgestimmt sind.

Mabyen soll expandieren – und Deutschland erobern


Nun wollen die beiden mit ihrem Baby Spa in ganz Deutschland expandieren und benötigen dafür einen Investor. Für 125.000 Euro bieten sie 10 Prozent ihres Unternehmens an.

Die Löwen sind zwiegespalten

Frank Thelen ist von dem Konzept wenig beeindruckt und sucht vergebens nach einem schlüssigen Business-Plan. „Ich fühle das bei euch nicht“ - er ist deswegen raus. Und auch Carsten Maschmeyer sieht bei Marie Papenkort und Manuela Apitzsch keine Chance auf ein Investment, genauso wenig wie Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel.

Ein neues Konzept für Mabyen muss her

Judith Williams hingegen glaubt an das Know-how und die Leidenschaft der beiden sympathischen Gründerinnen. Sie sieht das größte Potential aber weniger im Baby Spa, sondern viel mehr in der Produktlinie. „Ich würde gerne euern Spa erstmal auf Eis legen. Denn ihr beide werdet so busy mit der Produktentwicklung und sein. Ihr werdet dafür keine Zeit mehr haben“, so die Unternehmerin. Judith Williams möchte Marie und Manuela gerne die 125.000 Euro geben, fordert dafür aber auch 51 Prozent der Firmenanteile.

Keine leichte Entscheidung für die beiden Frauen, die bei einem Deal mit der Löwin mit einem komplett neuen Konzept nach Hause gehen würden. Am Ende sind sie aber der Meinung, dass Judith Williams den richtigen Riecher für ihr Unternehmen hat – und schlagen zu. „Eigentlich hat sie jetzt das gemacht, was wir auch immer im Kopf hatten, deswegen finden wir es gar nicht so schlimm“, freut sich Manuela.

ag
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