Für ihre Mama: Darum läuft Marina Andresen im Bikini Marathon

Am Sonntag, den 28. April, fand der Hamburg Marathon statt. Eine Frau fiel in ihrem Bikini besonders auf. Damit möchte sie auf eine besondere Sache aufmerksam machen. 

Bei rund 14.000 Läufern fällt man auf den 42,195 Kilometern eines Marathons wohl kaum auf. Bis auf Marina Andresen. Die junge Frau entschied sich, den Hamburg Marathon im Bikini zu bestreiten, und auch wenn sie der MoPo gegenüber zugibt, dass sie auffallen möchte: Die Aktion hat einen ganz bestimmten Grund. 

Aufmerksamkeit für die Krankheit ihrer Mama 

"Die Leute an der Strecke sollen sich fragen: Wer ist das? Warum macht sie das?", erwähnte die 25-Jährige gegenüber der MoPo im Interview. Marina möchte nämlich auf die Krankheit Multiple Sklerose aufmerksam machen, an der auch ihre Mama erkrankt ist. Bekleidet in schrägen Outfits sammelt sie so Spenden für die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft. Demnach sei sie ihre Marathons schon verkleidet als Biene, Marienkäfer, Fee, Einhorn oder Batman gelaufen. Sie wolle sich mit ihrem Engagement dafür einsetzen, dass Menschen mit MS bessere Therapien bekommen, dass weiter geforscht wird und man die Krankheit vielleicht eines Tages heilen kann. 

"Hart im Nehmen"

Dass es diesmal ein Bikini war, hat ebenfalls einen besonderen Hintergrund. Denn Marina arbeitet als Model und wurde während des Studiums von der Hamburger Unterwäschefirma Lascana entdeckt. Das Unternehmen unterstützte die Aktion an diesem Tag mit einer Spende von 5000 Euro. 

Ob es ihr im Bikini nicht zu kalt sei, verneint die Blondine gegenüber der MoPo. "Ich bin bei Minus 20 Grad in Sibirien auf dem zugefrorenen Baikalsee gelaufen. Ich bin hart im Nehmen."

Großes Ziel im Sommer

Marina Andresen läuft schon seit dem Jahr 2015 Marathon und hält ihre Erfahrungen auf Instagram und ihrem eigenen Blog mit dem Namen "Marathon Princess" fest. Der Hamburg Marathon war für die junge Frau nur ein Vorbereitungslauf. Im Sommer möchte sie beim Comrades-Marathon in Südafrika 1000 Kilometer in 15 Tagen laufen. Schafft sie das, wäre sie die jüngste Frau, die diesen Monsterlauf je durchgezogen hat. 

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