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Ihgitt Kind erstickt fast an Chicken Nuggets – und findet Maske darin

Maske in Chicken Nuggets: Frau isst Chicken Nuggets
© Deman / Shutterstock
Chicken Nuggets mögen alle Kinder gern. Jetzt wäre ein Mädchen jedoch fast daran erstickt – denn in dem Nugget befand sich eine blaue Maske.

Sie sind überall – am Rückspiegel, in leeren Einkaufswagen und unserer Handtasche. Die kleinen, blauen Masken sind zum Symbol für die Coronakrise geworden. Doch jetzt fand eine Mutter den Mund-Nasen-Schutz an einem Ort, an dem sie definitiv nicht hingehört: In einem Chicken Nugget.

Die 32-jährige Laura Arber aus dem englischen Aldershot hatte am 04. August beschlossen, ihren Kindern eine Freude zu machen. Sie brachte Chicken Nuggets von McDonalds mit nach Hause. Doch als ihre 6-jährige Tochter gerade einen verspeisen wollte, begann diese plötzlich zu würgen. Ihre Mutter reagiert sofort und wollte das Mädchen vor dem Ersticken retten. Doch als sie ihr den Finger in den Mund steckte, um den Chicken Nugget herauszuholen, bekam sie etwas ganz anderes in die Hände: Einen blauen Mundschutz.

Mundschutz in Chicken Nuggets verarbeitet

"Es war einfach nur blau. Ich dachte, was um alles in der Welt ist das?! Ich dachte nicht einmal, dass es ein Nugget sein könnte. Aber als ich in die Schachtel mit den anderen Nuggets schaute, sah ich, dass aus einem anderen Nugget blaue Stoffreste herausragten", erzählt die Mutter dem Magazin "Hampshire Live". Als sie die Chicken Nuggets nach dem ersten Schock genauer begutachtete, wurde ihr klar, was sich in ihnen versteckte: "Die Maske ist eingebacken worden, als wäre sie ein Teil der Mischung – und es war definitiv eine Maske."

Spätestens nach dieser Entdeckung war der Familie endgültig der Appetit vergangen. Laura brachte die Chicken Nuggets zurück in die McDonald's-Filiale. Doch dort wurde sie jedoch mit der Erklärung abgewiesen, die Nuggets würden nicht vor Ort hergestellt werden. 

Auf Nachfrage von RTL erklärte McDonald's Deutschland: "Wir haben bereits umfassende Untersuchungen beim jeweiligen Lieferanten eingeleitet und Maßnahmen ergriffen, die sicherstellen, dass diese Produkte aus unseren Restaurants entfernt werden. Wir möchten uns bei der Kundin aufrichtig dafür entschuldigen".

Laura Arber möchte nun trotzdem andere Kund*innen warnen. In einer Facebook-Gruppe von Aldershot verbreitet sie ihre Geschichte. Denn der Schock der Mutter sitzt nach wie vor tief: "Was wäre, wenn ich aus dem Raum gegangen wäre und meine Tochter erstickt wäre? Sie hätte sterben können."


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