Diese Frau hat 25.000 Euro gespart - weil sie ein Jahr nichts kaufte

Was passiert, wenn wir ein Jahr lang aufhören Geld auszugeben und wirklich nur das Nötigste kaufen? Wir sparen unheimlich viel Geld und lernen eine Menge dazu! 

Wie oft holen wir uns schnell mal einen Coffee-to-go, gönnen uns eine neue Hose und gehen mit Freunden in ein nettes Restaurant? Vielleicht manchmal zu oft? Was passiert, wenn man ein Jahr auf jeglichen Konsum verzichtet, das hat die Engländerin Michelle McGagh eindrucksvoll gezeigt.


Ihre Ausgaben beschränkten sich auf 35 Euro pro Woche

"Ich saß in einem Konsum-Kreislauf fest, gab Geld für Dinge aus, ohne darüber nachzudenken, wofür ich sie brauche", so Michelle zum britischen 'Telegraph'. Die Journalistin beschloss ein Jahr nichts mehr zu kaufen und ihre Ausgaben auf ein Minimum zu reduzieren. Lediglich 35 Euro wollte sie pro Woche für Lebensmittel und Hygieneprodukte ausgeben.

Am Tag des Konsums, dem Black Friday, startete sie ihre Challenge. Sie fuhr nur noch mit dem Fahrrad und wenn sie sich mit Freunden in einem Pub traf, bestelle sie sich kostenloses Leitungswasser. "Wir erlaubten uns keinerlei Luxus: keine Kino- und Restaurantbesuche, Nächte in der Bar, To-go-Käufe, Kleidung, Urlaub, Fitnessstudio. Nicht mal ein KitKat oder einen Käsekuchen vom Supermarkt kauften wir. Und natürlich: Keinen Kaffee für unterwegs."

Besonders im Frühjahr viel ihr das Sparen überraschend leicht: schwimmen im See, spazieren und picknicken im Park. All diese schönen Dinge konnte sie kostenlos genießen und merkte: "Das alles machte mich viel glücklicher als jedes teure Restaurant Dinner."

Es war nicht immer einfach - doch es hat sich gelohnt

Natürlich gab es auch wirklich harte Zeiten. Zum Beispiel als ihre Freundinnen zusammen ihren gemeinsamen Jahresurlaub planten und sie leider nicht mitkonnte. Doch das Ende des Experiments rückte Nähe und das Ergebnis war wirklich unglaublich: "An diesem Tag stellte ich fest, dass ich unglaubliche 22.000 Pfund gespart hatte."
Das sind um die 25.000 Euro, die sie in einem Jahr auf die hohe Kante legen konnte. Doch viel beeindruckender ist, was sie für sich selbst getan hat: "Ich brauche nichts Materielles, um glücklich zu sein. Es bereitet mir viel mehr Freude, mein Geld für meine Freunde auszugeben und mit ihnen in den Urlaub zu fahren oder jemanden zu besuchen (...). Ich habe meine Prioritäten neu bewertet und meine Balance gefunden. Das macht mich glücklicher, als alles, was ich in einem Laden kaufen kann."


Das Erste was sich Michelle übrigens gekauft hat, war ein Bier in ihrem Lieblingspub. Und für die Zukunft hat sie sich vorgenommen zumindest auf die zahlreichen Coffe-to-gos zu verzichten, denn allein dadurch hat sie allein 400 Pfund in einem Jahr ausgegeben. "Ich bin dankbar, überhaupt in der Lage sein zu können, Geld sparen zu können. Und ich hoffe, ich kann andere Menschen ermutigen, ihr Konsumverhalten noch einmal zu überdenken", so Michelle. 

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