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86-Jähriger lernt stricken - und fertigt unzählige Mützen für Frühchen


Ed Moseley hält nichts davon, seinen Lebensabend faul auf der Couch zu verbringen. Stattdessen nimmt er an einer rührenden Aktion teil – um Frühchen ihren Start ins Leben zu erleichtern.

Man ist niemals zu alt, noch etwas zu lernen – das beweist diese herzerwärmende Geschichte. Eine Seniorenresidenz in Acworth im US-Bundesstaat Georgia kam auf die Idee, seine Bewohner zu einer Challenge aufzufordern. Um ihnen ein bisschen die Zeit zu vertreiben, sollten die Rentner kleine Mützen für Frühchen in einem naheliegenden Krankenhaus stricken.

"Es brauchte nur ein wenig Geduld!"

Für den Rentner Ed Moseley eine sinnvolle Idee – auch er wollte helfen, hatte aber noch nie in seinem Leben eine Stricknadel in der Hand. "Ich erzählte meiner Tochter von dem Projekt und sie ging direkt los und besorgte mir ein Starter-Set. Also habe ich langsam angefangen und es nach und nach gelernt. Es brauchte nur ein wenig Geduld."

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Youtube integriert.
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Während er Fernsehen schaute, strickte der 86-Jährige also munter drauf los und fertigte so pro Stunde eine Mini-Mütze. Auch seinen Mitbewohnern brachte der fleißige Rentner das Stricken bei. Am Ende spendete sein Altenheim rund 300 Wollmützen, wovon Ed Moseley allein 55 selber strickte.

Die ganze Aktion kam dem Northside Hospital in Atlanta zugute, in dem jährlich die meisten Frühchen in den USA geboren werden. Lina Kelly, die Managerin der Klinik, ist ganz gerührt von der Aktion: „Es ist toll, diese wunderbaren Geschenke zu erhalten. Es ist wichtig für die Familien, ihre Babys als Babys und nicht als Patenten zu sehen“, so Kelly im Gespräch mit ‚today.com’.

Jeden Monat kommen nun neue XXS-Mützen dazu

Und es soll nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sie mit Mützchen versorgt werden. Der Einsatz von Ed Moseley inspirierte seine Enkelin und ihre Freunde dazu, an einem Strickkurs in ihrer Schule teilzunehmen. Und auch der 86-Jährige hat noch lange nicht ausgestrickt. Er und seine Mitbewohner in der Seniorenresidenz wollen nun monatlich 30 weitere Mini-Mützen herstellen – und Frühchen so den ihren turbulenten Start ins Leben erleichtern.  

ag

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