Tragischer Tod: Mutter stirbt bei Geburt ihrer Tochter – seltene Komplikation

Rachel Molloy war im neunten Monat schwanger und freute sich auf die Geburt ihres Babys. Dann bekam sie plötzlich heftige Bauchschmerzen. Kurze Zeit später starb sie im Krankenhaus. 

Rachel und Nick Molloy aus der englischen Kleinstadt Sale freuten sich so sehr auf die Geburt ihres zweiten Kindes. Doch Rachel wird ihre kleine Tochter niemals mehr kennenlernen können. Sie starb kurz nach der Geburt aufgrund einer seltenen Schwangerschaftskomplikation.

"Rachel starb am 25. April im Alter von 36 Jahren. Sie war hochschwanger mit unserer Tochter – Isabelle Rachel Molloy", erzählt der trauernde Witwer Nick Molloy. "Am Abend des 24. Aprils bekam Rachel plötzlich heftige Bauchschmerzen. Wir dachten, es wären die Wehen und fuhren zum Krankenhaus. Doch Rachel schaffte es nicht mehr dorthin. Sie brach vor dem Krankenhaus zusammen."

Eigentlich wollten Nick und Rachel ihr Baby Isabelle Rey nennen. Doch als Nick klar wurde, was geschehen war, änderte er den Namen zu Isabelle Rachel.

Die Britin, so berichtet "Manchester Evenig News", litt an einem Milzarterienaneurysma (ruptured splenic artery aneurysm) – einer seltenen Schwangerschaftskomplikation. Als Rachel vor dem Krankenhaus zusammenbrach, hörte sie auf zu atmen, und ihr Herzschlag setzte aus. Das Baby musste per Kaiserschnitt geholt werden. Rachel erlitt einen Herzstillstand. Die Mutter konnte nicht gerettet werden. 

Während der Schwangerschaft hatte es keine Anzeichen für Schwierigkeiten gegeben. Rachels Schwangerschaft verlief ruhig, bis schließlich kurz nach Ostern das Aneurysma riss und die starken Unterleibsschmerzen begannen.

Die furchtbare Geschichte ist jetzt zwei Monate her. Am 16. Mai wurde Rachel beerdigt. 

Baby Isabelle befindet sich noch immer auf der Neugeborenenintensivstation in Manchester. Es ist noch abzuwarten, ob das Gehirn des kleinen Mädchens durch die Umstände seiner Geburt Schäden davongetragen hat. 

Vater sammelt Spenden für die Krankenhäuser

Als Dank für die liebevolle Sorge des Krankenhauspersonals hat der trauernde Witwer eine "JustGiving"-Spendenseite aufgesetzt. Das gespendete Geld, so seine Hoffnung, soll den Krankenhäusern dabei helfen, zu verhindern, dass andere Familien ein ähnliches Schicksal erleiden. "So etwas verändert deine Realität und macht dir klar, wie furchtbar so eine schreckliche Tragödie sein kann. Wenn dieses Geld dabei hilft, jemandes Leben zu retten oder eine Familie davor bewahrt, etwas Ähnliches ertragen zu müssen, dann hat es seinen Job getan. Daran halte ich mich fest, denn es fällt mir wirklich schwer zu glauben, dass dies irgendeinen anderen Sinn haben könnte."

Eine Vertreterin der Krankenhäuser sagte gegenüber "Manchester Evenig News": "Niemand von uns kann fassen, was Rachel geschehen ist. Es ist eine so traurige und tragische Geschichte. Dass Nick in einer solchen Zeit an andere denken kann, ist ein Wunder. Ich kann nicht in Worte fassen, wie gerührt ich davon bin, dass Nick anderen Menschen helfen will und wir sind unglaublich dankbar für all die Spenden. Danke."

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