Mutter fliegt mit Baby in Urlaub. Bevor es zu schreien anfängt, überrascht sie alle 200 Passagiere mit einem Geschenk!

Was tun, wenn man mit einem vier Monate alten Baby einen zehnstündigen Flug antreten muss? Richtig: vorsorgen! Und das nicht nur für das Baby, sondern auch für alle anderen Passagiere, wie eine Mutter nun vormachte.

Dass es ein langer Flug wird, wusste die Mutter von Anfang an. Von Seoul (Südkorea) nach San Francisco (USA) dauert die Reise satte zehn Stunden lang. Was für Erwachsene schon nervenaufreibend sein kann, ist für Babys und Kleinkinder erst recht kein Zuckerschlecken.

Das hat sich zumindest die vorausschauende Mutter gedacht, die mit ihrem vier Monate alten Baby ins Flugzeug stieg. Was tun, wenn der Kleine die ganze Zeit über schreit? Immerhin ist sie nicht in einem Privatjet unterwegs, sondern in einem Flieger mit 200 Passagieren an Bord.

Was tun, wenn Baby im Flugzeug schreit?

Die Mutter wollte Beschwerden der Reisenden von vorne herein ausschließen. Also kam sie auf eine zuckersüße Idee: Sie stellte kleine Goodie-Bags für alle Passagiere zusammen und verteilte sie noch vor dem Start. Darin enthalten ein Keks, Bonbons und Ohrstöpsel, begleitet von einer kleinen Nachricht im Namen ihres Sohnes:

"Hallo, ich bin Junwoo und bin vier Monate alt. Heute fliege ich mit meiner Mama und meiner Oma in die USA, meine Tante besuchen. Ich bin ein bisschen nervös und habe Angst, weil das der erste Flug meines Lebens ist – was bedeuten kann, dass ich weinen oder zu laut sein werde. Ich werde versuchen ruhig zu sein, aber ich kann es nicht versprechen. Bitte entschuldigt dafür. Meine Mama hat eine Goodie-Bag für dich vorbereitet, die Süßigkeiten und Ohrstöpsel beinhaltet. Bitte verwendet sie, wenn es wegen mir etwas lauter werden sollte. Genießt eure Reise. Danke :-)"

Ein Passagier, Dave Corona, fotografierte die süße Geste und postete sie auf Facebook:

On a Ten hour flight from Seoul Korea to San Francisco, a mother handed out more than 200 goodie bags filled with candy...

Gepostet von Dave Corona am Dienstag, 12. Februar 2019

Der Beitrag wurde auf Facebook vielfach geteilt, geliked und kommentiert. Die Mehrheit der User war sich einig: "Nicht nötig, die meisten Menschen verstehen den Stress um das Reisen mit Kindern", schreibt etwa Cherri B.. Eine Mutter schreibt: "Ich denke, ich werde es auch machen, falls mein Matias in einem Flugzeug zu weinen beginnt." Ein weiterer User schreibt: "Warum entschuldigen?! Babys schreien nun mal – Ende."

Viele finden die Idee der Mutter niedlich, halten das Geschenk aber für unnötig: "Das ist so süß", schreibt etwa Beate L., "aber ich glaube, dass Menschen ihre eigenen Ohrstöpsel dabei haben sollten auf Reisen, wenn sie ihre Ruhe haben wollen."

Bewunderung vs. Kritik

In die gleiche Kerbe schlägt eine ehemalige Flugbegleiterin: "Liebe Menschen, tut es nicht! (...) Euer Kind hat das Recht zu reisen! Alles, was die anderen Passagiere von euch wollen, ist, dass ihr euch gut um euer Kind kümmert! Ihr braucht dafür keine blöden Goodie-Bags verteilen!"

Weitere Kritik hagelte es von Alina S.: "Niemals sollte sich eine Mutter schuldig fühlen, ihr Baby an Bord des Flugzeugs zu haben! (...) Dieser Post ist krank und Menschen sollten verstehen, dass ein Baby ein Baby ist. Bitte, Mütter: Fühlt euch niemals schuldig für ein kleines Baby!"

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