Mutter zeigt, wie sie ihr Neugeborenes trotz Still-Problemen am Leben hält

Diese Methode ist ein echter Lebensretter - vor allem, wenn das Baby partout nicht an der Brust andocken will!

Es ist wirklich zu gemein: Da ist das Baby nach einer schmerzhaften, endlos langen Entbindung endlich da, kuschelt sich an Mama - und will einfach nicht trinken. Für viele Eltern ein Schock - ist das nicht die eine Sache, die man als "Säugetier" automatisch sofort hinbekommen sollte?

Keine Panik, wenn Baby nicht trinken will!

Nein, natürlich nicht - und das ist völlig normal, und nicht schlimm. Manche Babys trinken sofort bei ihrer Mutter, andere brauchen etwas Zeit, um den Vorgang zu verstehen (oder möchten es einfach nie, auch das kommt vor).

Die junge Mutter Rebecca McKeever zeigt nun auf Instagram, wie sie ihrer neugeborene Tochter Andromeda die Muttermilch mit einer Spritze zuführt. 17 Stunden nach ihrer Geburt war das kleine Mädchen total überreizt, übermüdet und konnte einfach nicht bei seiner Mama andocken.

"Sie schmolz glücklich dahin!"

"Schließlich kam eine Stillberaterin vorbei und fragte, ob wir Hilfe bräuchten", erinnert sich McKeever gegenüber der Huffington Post. "Sie sah, dass ich Erstmilch produzierte, aber Andromeda nicht trinken wollte. Also brachte sie kleine Becher und Spritzen, damit wir Zufüttern konnten. Ich presste etwas Erstmilch in einen der Becher, zog eine Spritze damit auf, und füllte sie ihr damit tröpfchenweise in den Mund." Die Technik funktionierte bestens: Andromeda fing an zu trinken und "schmolz regelrecht dahin in meinen Armen", so McKeever.

Kurz nach der "Fütterung" versuchte die kleine Andromeda es dann das erste Mal an Mamas Brust. Die erste Woche ernährte sie sich aus einer Mischung aus Spritze und Stillen, dann konnte die Spritze weggelassen werden.

Es gibt keine "richtige" oder "falsche" Methode, sein Baby satt zu kriegen

Das alles passiert täglich in ähnlicher Form Tausenden von Müttern und ist völlig normal. Viel zu oft wird nach einer Geburt künstlicher Druck auf die Eltern ausgeübt, wie der Umgang mit dem Kind aussehen "müsste" - ganz oben auf der Liste ist natürlich ein Kind, das sofort gierig an der Brust saugt.

NIemand braucht sich ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen, wenn das nicht der Fall ist! Auch, wenn eine Spritze mit Muttermilch nicht der allgemeinen Erwartung entspricht: Hier waren Baby und Mutter in einer Stresssituation sofort erfolgreich und schnell glücklich. Und das ist wirklich das Einzige, was zählt! Daher hofft auch McKeever, dass sie mit dem Bild mehr Aufmerksamkeit dafür erzeugen kann, dass "Dinge nicht immer so passieren, wie man sie sich in der perfekten Vorstellung ausgemalt hat. Vergesst eure Erwartungshaltung und macht einfach den Kurs mit, den das Leben vorgibt. Komm deinem Baby entgegen, ohne sauer oder enttäuscht zu sein, sondern nur mit Liebe und Einfühlungsvermögen!"

Denn, mal ganz ehrlich, wer ist wichtiger? Ein glückliches Baby, oder andere Menschen, die die Stirn runzeln, weil es aus ihrer Sicht "falsch" gestillt wird?

heh
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