VG-Wort Pixel

Otto vermietet ab sofort Laptops, Geschirrspüler & Co. – was steckt dahinter?

Versandhändler Otto
© Otto
Mieten statt kaufen – der Versandhändler Otto testet ein neues Geschäftsmodell für Haushalts- und Fitnessgeräte, sowie Unterhaltungselektronik. 

Eine neue Waschmaschine, eine Spielkonsole oder eine Kamera für den Urlaub können ein großes Loch in die Kasse reißen. Der Versandhändler bietet nun einen Mietservice an, bei dem man technische Sachen nicht mehr kaufen muss. 

Ob Kamera, Tablet, Trockner oder TV-Gerät...

So kann beispielsweise eine Playstation 4 ab 14,99 Euro oder eine Waschmaschine für 9,99 Euro im Monat angemietet werden. Der Mietpreis beinhaltet eine kostenlose Lieferung, Aufbau, Reparatur und die Abholung der Geräte bei einer Mindestmietdauer von drei Monaten. Danach ist es möglich, monatlich zu kündigen. Wird ein Produkt zurückgegeben, wird es laut Pressemeldung von Otto eingehend geprüft und aufbereitet, ehe es als neuwertiges Produkt weitervermietet wird. 

Lohnt es sich, den Miet-Dienst in Anspruch zu nehmen? 

Ab einer Mietdauer von einem Jahr wird die Miete der jeweiligen Geräte zwar günstiger, allerdings rechnet sich eine Langzeitmiete ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr. Und zwar genau dann, wenn der eigentliche Verkaufspreis erreicht und/oder überschritten wird. Für jeden, der ein Produkt gerne testen würde oder weiß, dass ein bestimmtes Produkt nur für einen gewissen Zeitraum intensiv genutzt oder gebraucht wird, kann sich das Mieten rechnen. 


Mehr zum Thema